In Luxemburg

20. April 2020 14:22; Akt: 21.04.2020 15:40 Print

CHL wäre gut vorbereitet auf Patienten-​​Ansturm

LUXEMBURG – Xavier Bettel und Paulette Lenert haben am Montag die Notklinik eingeweiht. Es soll die Kapazitäten des «Centre Hospitalier de Luxembourg» (CHL) erhöhen.

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«Die provisorische Klinik sieht aus wie eine Militäranlage, es ist ein bisschen unheimlich», sagte die Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP). Sie kam am Montag in Begleitung von Premierminister Xavier Bettel (DP) zur Einweihung der Notklinik, die am Rande des «Centre Hospitalier de Luxembourg» (CHL) in Militärzelten errichtet wurde. Für den Besuch waren die Desinfektion der Hände sowie das Tragen von Masken vorgeschrieben, auch für Regierungsmitglieder und Romain Nati, den Generaldirektor der CHL.

Alles wurde mit Hilfe der Armee innerhalb einer Woche aufgebaut, wobei das Krankenhaus dann etwa zehn weitere Tage für die organisatorischen Maßnahmen benötigte. Die Patienten durchlaufen zunächst das sogenannte Triage-Zelt, das schon seit drei Wochen in Betrieb ist. Es diene der groben «Einteilung der Patienten», die durch allgemeine Fragen und eine Temperaturmessung ermöglicht werde, erklärt Notarzt Marc Simon. Die Idee besteht darin, die potenziell Infizierten von den anderen Menschen zu trennen. Für eine genauere Diagnose wurde auch ein brandneuer Scanner in der provisorischen Klinik-Erweiterung installiert, der eine Infektion feststellen kann.

« Die zweite Welle kann leicht kommen »

In anderen Zelten sind Schlafsäle untergebracht, die für Verdachtsfälle vorgesehen sind, welche noch auf das Ergebnis warten. Das Urteil wird mit Hilfe des Scanners, der eine Analyse in etwa zehn Sekunden durchführen kann, in etwa einer halben Stunde gefällt. Dies hat Xavier Bettel stark beeindruckt. «Unsere Rolle bestand darin, so viel Zeit wie möglich zu gewinnen und vorbereitet zu sein. Diese Strukturen sind ein Beweis dafür, dass wir das gut geschafft haben. Natürlich ist der Idealfall, dass wir sie gar nicht brauchen, aber wir sind für den Fall der Fälle gerüstet», sagte der Regierungschef. Die provisorischen Strukturen, die bereits einsatzbereit sind, werden genutzt, wenn die abgeschotteten Einheiten der CHL voll sind, was bisher noch nicht der Fall ist.

Was die Behörden jetzt fürchten, ist« die zweite Welle», wie Paulette Lenert erklärt. «Im momentanen Stadium hat sich die Lage etwas beruhigt und der Lockdown hat Früchte getragen, aber wir müssen vorsichtig bleiben, die zweite Welle kann leicht kommen».

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marie am 20.04.2020 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Madame Lenert - Dir sidd einfach fantastesch. Villmools merci dass Dir so sidd an eist Land esou gutt durch déi Situation bruecht huet.

  • crazy am 20.04.2020 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zweite Welle und dann ???????

  • Jacques am 21.04.2020 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ech wär frou wann d'Spideeler emol erëm kapabel wären vir déi "normal" Operatiounen ze machen, mir warden zu Honnerten an et ass net ëmmer einfach (Peng, Langzeitschied ...).

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jacques am 21.04.2020 20:43 Report Diesen Beitrag melden

    Ech wär frou wann d'Spideeler emol erëm kapabel wären vir déi "normal" Operatiounen ze machen, mir warden zu Honnerten an et ass net ëmmer einfach (Peng, Langzeitschied ...).

  • Jojojo am 21.04.2020 19:30 Report Diesen Beitrag melden

    Bettel bringt eis um schlachthof, eescht doheem bleiwen, bleiw gesond an lo sollen mer eis schleuchten loosen nodeems mer al contaminiert gin

  • crazy am 20.04.2020 16:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zweite Welle und dann ???????

  • Marie am 20.04.2020 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Madame Lenert - Dir sidd einfach fantastesch. Villmools merci dass Dir so sidd an eist Land esou gutt durch déi Situation bruecht huet.