EU-Treffen

26. Oktober 2021 18:27; Akt: 26.10.2021 18:49 Print

Claude Turmes äußert sich zu Energiepreisen

LUXEMBURG - Energieminister Claude Turmes hat seine Forderungen für den Umgang mit den steigenden Energiepreisen dargelegt.

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In Luxemburg und Europa sind die Benzinpreise derzeit auf einem Rekordhoch. (Bild: Editpress)

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Was kann gegen die steigenden Energiepreise getan werden? Die Energieminister der 27 EU-Mitgliedstaaten erörterten das Thema am Dienstag bei einem Treffen in Luxemburg. Bei dieser Gelegenheit plädierte der luxemburgische Minister Claude Turmes «für eine Bewertung der Funktionsweise des Gasspeichersystems und der langfristigen Gasbezugsstrategie der Lieferanten auf dem europäischen Markt».

Der Déi-Gréng-Politiker wünscht sich auch, dass Europa gegen «die marktbeherrschende Stellung bestimmter Akteure» vorgeht. Laut Turmes sei das Festhalten an der Kernenergie der falsche Weg: «Sie ist für die aktuelle Situation nicht die Lösung.» Vielmehr bedürfe es des massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien, der Förderung der Energieeffizienz und der stärkeren Vernetzung der Energiemärkte.

Zuschuss ab 1. Januar

Luxemburg und die anderen europäischen Länder müssten «die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen deutlich reduzieren», so der Minister. Das Ziel? 55 Prozent weniger bis 2030.

In Bezug auf den Rückgang der Kaufkraft der Haushalte aufgrund des Anstiegs der Energiepreise erinnerte der Minister an die Initiative der luxemburgischen Regierung, die von Premierminister Xavier Bettel in seiner Rede zur Lage der Nation vorgestellt wurde. Die Erhöhung der Lebenshaltungskostenpauschale um mindestens 200 Euro pro Haushalt ab dem 1. Januar 2022 soll es ermöglichen, «Haushalte mit niedrigem Einkommen, die am stärksten von den aktuellen Preissteigerungen betroffen sind, zu entlasten», so Claude Turmes.

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert B. am 26.10.2021 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Kleine Gedächtnisstütze für den Minister: Am 10.11.2014 war der Preis des Rohöls der gleiche wie heute, 86 Dollar. Das Benzin kostete 82 cents pro Liter. Seitdem wurden nur die Steuern und anderen (Staats-) Abgaben erhöht, vor allem auf Betreiben der grünen Partei, deren damaliger Europaabgeordnete Claude Turmes nicht müde wurde eine Erhöhung des Benzinpreises zu fordern. Jetzt ist die Erhöhung also die Schuld Europas, das nicht aktiv vorgeht? Deswegen muss man jetzt Almosen verteilen? Wie armselig und verlogen muss ein Grüner sein, Herr Turmes?

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  • isabelle am 26.10.2021 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An heemlech laacht en sech een oof

  • Wo ist der Unterschied am 26.10.2021 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Barly formulierte es doch so: Verbrauche keine Energie, mußt du auch nichts zahlen. Marie-Antoniette formulierte: Wenn ihr kein Brot zu essen habt, dann eßt doch Kuchen!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Eulenschinder am 28.10.2021 09:06 Report Diesen Beitrag melden

    „Claude Turmes äußert sich zu Energiepreisen“ - an eng Blannen schwätzt iwwer Farwen. Den do kann net vill...

  • E-Auto am 27.10.2021 07:56 Report Diesen Beitrag melden

    Hien huet volkommen recht EE sin Léisung fir den Stroumprais an vill manner Uelesch konsomméieren, mee d'Lait verstinn et einfach net.

  • Wo ist der Unterschied am 26.10.2021 22:41 Report Diesen Beitrag melden

    Barly formulierte es doch so: Verbrauche keine Energie, mußt du auch nichts zahlen. Marie-Antoniette formulierte: Wenn ihr kein Brot zu essen habt, dann eßt doch Kuchen!

  • Dikkricher am 26.10.2021 22:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech wetten fir eng Kest Dikkricher dat sein Büro vun 23 Grad mat fossilen Energie gehëtzt get, an dat am Wanter kee Grad zreck gedréint ged.

  • TotengräberderNation am 26.10.2021 22:12 Report Diesen Beitrag melden

    Vor allem durch die von den Grünen verbreitete heiße Luft wird das Klima deutlich verändert.