Coronavirus in Luxemburg

27. Oktober 2021 21:20; Akt: 27.10.2021 21:21 Print

Congé familial war teurer als erwartet

LUXEMBURG – Der Urlaub aus familiären Gründen hat ein größeres Loch in das Budget der Kranken- und Mutterschaftsversicherung gerissen als bisher angenommen.

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Mehr als 18 Monate nach Beginn der Sondermaßnahmen zur finanziellen Unterstützung während der Corona-Krise ist es an der Zeit, in Luxemburg Bilanz zu ziehen. Der vierköpfige Ausschuss unter dem Vorsitz des Ministers für soziale Sicherheit, Romain Schneider (LSAP), hat mehrere Zahlen zum Budget der Kranken- und Mutterschaftsversicherung vorgelegt.

So kostet der Urlaub aus familiären Gründen, von dem viele Arbeitnehmer profitiert haben, den Staat in den Jahren 2020 und 2021 298 Millionen Euro. Das sind 48 Millionen mehr als die geschätzten Mittel für das Jahr 2020 (250 Millionen Euro). Andererseits belief sich das Krankengeld für den Zeitraum vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 auf 132 Millionen, also weniger als die ursprünglich geschätzten 149 Millionen. Es ist anzumerken, dass der Urlaub zur Unterstützung der Familie auch weniger kostete als erwartet (500.000 Euro statt 1 Million).

«Die finanziellen Reserven der Kranken- und Mutterschaftsversicherung, die in den letzten Jahren dank einer umsichtigen Verwaltung aufgebaut wurden, haben es ermöglicht, schnell auf eine Gesundheitskrise von außergewöhnlichem Ausmaß zu reagieren. Eine endgültigere finanzielle Bewertung wird vorgenommen, sobald die Krise überwunden ist, um zu beurteilen, ob eine neue staatliche Zuweisung notwendig ist», sagte Romain Schneider.

(L'essentiel)

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