Gesundheitskrise

01. März 2021 07:06; Akt: 01.03.2021 07:16 Print

Corona beschäftigt Luxemburg seit einem Jahr

LUXEMBURG – Das Coronavirus ist vor genau einem Jahr das erste Mal in Luxemburg nachgewiesen worden. Seither stellt der Erreger das Leben der Menschen im Land auf den Kopf.

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Die Corona-Krise trat am 29. Februar 2020 in Luxemburg in Erscheinung, also genau vor einem Jahr, als ein aus Italien zurückkehrender Reisender positiv auf das Virus getestet wurde. Dies war der erste Fall in Luxemburg. Zwei Wochen später, am 13. März, war mit dem Tod eines 94-jährigen Mannes ein erstes Opfer zu beklagen.

Einen Monat später, am 16. März, begann in Luxemburg der erste Lockdown, mit der Schließung von Kinderkrippen, Schulen, Bars und Restaurants. Die Nachbarländer führten Grenzkontrollen ein. Das war eine völlig neue Situation und eine, die man sich ein paar Wochen zuvor nicht vorstellen konnte. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde am 24. März mit einstimmigem Votum der Abgeordnetenkammer der Krisenzustand ausgerufen.

Masken und Lockdown-Ende

Die sichtbarste Veränderung seit der Pandemie ist das Tragen von Masken. Bislang ungesehen, gehört der Schutz in Luxemburg zum Alltag, seit er am 8. April im öffentlichen Raum zur Pflicht wurde. Um die Pandemie einzudämmen, setzt die Regierung seit dem 19. Mai auch auf Large Scale Testing. Die Bevölkerung wird seitdem systematisch zum Testen eingeladen.

Nach zwei Monaten harten Lockdowns sollte es eine allmähliche Rückkehr zur Normalität geben. Am 25. Mai kehrten die Schüler nach und nach in die Schule zurück. Zwei Tage später waren die Bars und Restaurants wieder für die Öffentlichkeit zugänglich, mit strengen Regeln. Der Krisenzustand wurde danach am 24. Juni aufgehoben. Die Menschen versammelten sich um die Seen und auf den Terrassen. Über den Sommer entwickelten sich die Zahlen nur langsam. Am 19. Juli gab es erneut Einschränkungen, so wurde z.B. die Zahl der privaten Gäste auf zehn begrenzt.

Zweite Welle und Impfungen

Eine zweite Welle brachte zunächst Ernüchterung und steigende Zahlen. In einem solchen Ausmaß, dass am 23. Oktober eine Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens verhängt wurde. Ende November mussten dann die Bars und Restaurants erneut schließen. Im Gegensatz zu seinen Nachbarn hat Luxemburg keinen vollständigen Lockdown mehr verhängt. Nach Weihnachten wurden die Maßnahmen allerdings weiter verschärft, indem sogar die Schließung von nicht lebensnotwendigen Geschäften verhängt und die Sperrstunde zwischen dem 26. Dezember und dem 10. Januar auf 21 Uhr vorgezogen worden ist.

In dieser Zeit gab es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Am 28. Dezember wurden dank des Pfizer/Biontech-Wirkstoffes die ersten Impfungen durchgeführt, bevor andere Impfstoffe auf den Markt kamen. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit, zumal mit der britischen Variante am 2. Januar 2021 eine erste Mutation des Virus für Schlagzeilen sorgte. Die Einreise wurde am 29. Januar komplizierter: Wer seither auf dem Findel landen will, muss einen PCR-Tests vorlegen, der nicht älter ist als 72 Stunden. Überstanden ist die Pandemie in Luxemburg auch ein Jahr nach ihrem Beginn nicht. Die Maßnahmen sind zunächst bis zum 14. März verlängert worden.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Paul am 01.03.2021 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also ech fir mäin Deel liewen souwäit et geet rem normal weider. Lecker mir souguer rem Fanger oof wann ech Fritten iessen.

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  • bnm am 01.03.2021 08:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und nach dem 14 März geht es munter weiter mit den Einschränkungen denn Bettel und Lenert wissen das jetzt schon und predigen wieder bleibt daheim.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Paul am 01.03.2021 11:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also ech fir mäin Deel liewen souwäit et geet rem normal weider. Lecker mir souguer rem Fanger oof wann ech Fritten iessen.

    • klibbertmech am 01.03.2021 20:57 Report Diesen Beitrag melden

      ech och,se solle mech klibberen!

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  • bnm am 01.03.2021 08:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und nach dem 14 März geht es munter weiter mit den Einschränkungen denn Bettel und Lenert wissen das jetzt schon und predigen wieder bleibt daheim.

    • packtiech am 01.03.2021 10:53 Report Diesen Beitrag melden

      ja und wer wird nachher wieder zur Kasse gebeten? Genau der blöde Steuerzahler! Lächerlich dieser ganze Schwachsinn!

    • Klibbertmech am 01.03.2021 12:10 Report Diesen Beitrag melden

      ja wir müssen uns vor den bösen Mutanten schützen! Hoffe die Escher wird uns nicht bedrohen!

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