Corona-Pandemie

14. August 2020 16:25; Akt: 14.08.2020 17:25 Print

Corona-​​Zentrum auf dem Kirchberg steht bereit

LUXEMBURG - In der ehemaligen Nationalbibliothek steht ein Untersuchungszentrum für möglicherweise Infizierte bereit. Ein zweites kann folgen.

storybild

In der ehemaligen Nationalbibliothek steht ein Untersuchungszentrum für möglicherweise Infizierte bereit. (Bild: Julien Garroy)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In den Nebenräumen der ehemaligen Nationalbibliothek auf dem Kirchberg entsteht ein neues Covid-19-Beratungszentrum. Dies teilte Gesundheitsministerin Paulette Lenert am Freitag bei einem Pressegespräch zur Vorstellung der Entwicklung der Pandemie in Luxemburg mit.

Die Einrichtung befindet sich demnach noch in der Aufbauphase «kann aber bei Bedarf ab Ende dieser Woche aktiviert werden», sagte die Ministerin. Diese Einrichtung soll «Patienten mit verdächtigen Anzeichen einer Covid-19-Infektion » aufnehmen und könne innerhalb weniger Stunden aktiviert werden, sobald nationale Indikatoren und Erkenntnisse in diesem Bereich dies erforderlich machen sollten.

Zweites Untersuchungszentrum im Süden?

In diesem Beratungszentrum, das «kleiner als ein Zentrum für fortgeschrittene Pflege» ist, könnten sich die Patienten einer medizinischen Untersuchung und einem Nasen-Rachen-Abstrich unterziehen. Ziel sei es auch hier, die Krankenhäuser zu unterstützen und gleichzeitig zu verhindern, dass Menschen notwendige medizinisch-chirurgischer Behandlungen nicht wahrnehmen, falls sich die Lage weiter verschlechtern sollte.

«Für mich ist es wichtig, den Covid-Patienten eine qualitativ hochwertige Versorgung zu bieten. Gleichzeitig gilt es zu gewährleisten, dass unser Gesundheitssystem reibungslos funktioniert», betonte Paulette Lenert. Dieses Zentrum in Kirchberg wird mit dem notwendigen Personal ausgestattet. Derzeit werde geprüft, ob mindestens noch ein zweites im Süden des Landes eröffnet werden kann.

Zusätzlich zu diesem ersten Untersuchungszentrum auf dem Kirchberg werde es auch ein verstärktes System von Telekonsultationen durch Allgemeinmediziner und Fachärzte geben. Außerdem könnten auch die fortgeschrittenen Versorgungszentren wiederbelebt werden, die auf dem Höhepunkt der ersten Welle im Frühjahr gute Dienste geleistet hätten. Ein gutes Patientenmanagement, wie etwa Screening und Information, soll es nach Ansicht der Gesundheitsministerin ermöglichen, einen zweiten Lockdown möglichst zu vermeiden.

(nc/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.