Wirtschaft in Luxemburg

11. März 2020 15:03; Akt: 12.03.2020 14:38 Print

Regierung sagt Corona-​​gebeutelten Firmen Hilfe zu

LUXEMBURG – Während das Coronavirus auch im Großherzogtum Fahrt aufnimmt, hat die Regierung am Mittwoch ein Hilfsprogramm für betroffene Unternehmen vorgestellt.

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Die Regierung will kleine und mittlere Unternehmen unterstützten, die durch das Virus in finanziellen Schwierigkeiten sind.

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Die Regierung will kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, die aufgrund der Coronavirus-Krise in Schieflage geraten sind. Ein Gesetzentwurf zur Einführung einer Unterstützung dieser Unternehmen wurde am Mittwoch vorgelegt, nachdem der Regierungsrat diesen bestätigt hatte. Profitieren können Unternehmen, die von «einer vorübergehenden Schwierigkeit infolge der Auswirkungen eines außergewöhnlichen und unvorhersehbaren Ereignisses von nationaler oder internationaler Tragweite» betroffen sind.

Die Beihilfe, die auf der Grundlage des entstandenen finanziellen Verlustes berechnet wird, kann unter drei Bedingungen gewährt werden: Das Ereignis muss während eines bestimmten Zeitraums als schädlich für die Wirtschaftstätigkeit anerkannt worden sein, das Unternehmen muss vorübergehende finanzielle Verluste erlitten haben und der Kausalzusammenhang muss nachgewiesen werden. Insgesamt könnten bis zu 200.000 Euro ausbezahlt werden, so Gesundheitsministerin Paulette Lenert.

Wirtschaftsminister Franz Fayot hat auf der Pressekonferenz der Regierung berichtet, dass 50 Betriebe im Großherzogtum voraussichtlich Kurzarbeit beantragen müssen. Dabei handele es sich in erster Linie um Hotel- und Gastronomie-Betriebe, sowie Event-Unternehmen und einige Industrie-Betriebe.

(L'essentiel)

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