Wegen Corona

27. März 2020 10:11; Akt: 27.03.2020 10:12 Print

«Croix Rouge» sagt erstmals Spendenmonat ab

LUXEMBURG – Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbundenen Maßnahmen streicht das Rote Kreuz den Spendenmonat, ist aber - mehr denn je - für die Menschen da.

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Das Rote Kreuz finanziert viele Angebote durch Spenden. (Bild: DPA/Jonas Güttler)

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Man hört das Wort oft in diesen Tagen: Solidarität. Für die Mitarbeiter des Luxemburgischen Roten Kreuzes («Croix Rouge luxembourgeoise») dürfte es vertraut klingen. Denn täglich stehen die Mitarbeiter und Freiwilligen des Luxemburger Roten Kreuz an vorderster Front und setzen sich in diesen schweren Zeiten - vielleicht mehr denn je - für die schwächsten Menschen im Großherzogtum ein. Umso härter trifft es sie wohl selbst: Das Luxemburgische Rote Kreuz teilt mit, den Spendenmonat 2020 zum ersten Mal seit 75 Jahren abzusagen.

Die Leitung des Luxemburger Roten Kreuzes sei sich der Konsequenzen durchaus bewusst, die diese Entscheidung letztendlich auf die Finanzierung bestimmter Dienstleistungen haben wird, die besonders von den normalerweise im April eingezogenen Beträgen abhängig sind. Aber die Priorität ist - und bleibt - der Schutz der Schwächsten, noch mehr inmitten einer Pandemie.

Überall im Einsatz

Zumal die Mitarbeiter an vorderster Front arbeiten. Ob mit kranken, verletzten oder abhängigen Menschen, bei der Verteilung von Mahlzeiten auf Rädern, in Flüchtlingsheimen, jeglichen Sozialdiensten, Beratungsdiensten für Kinder und Familien in Schwierigkeiten oder psychologischen und therapeutischen Unterstützungsdiensten. Die Liste ist lang und könnte beliebig fortgesetzt werden.

Das Rote Kreuz hofft, das nationale Solidaritätstreffen möglicherweise noch in diesem Jahr organisieren zu können und appelliert an die Bevölkerung, sich unter dem Motto «Hëlleft eis Hëllefen» mit den Schwächsten zu solidarisieren.

(Michael Aubert/L'essentiel)

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