In Luxemburg

23. Februar 2021 11:22; Akt: 23.02.2021 14:40 Print

Das Gesundheitssystem will sich anpassen

LUXEMBURG – Gesundheitsministerin Paulette Lenert und Romain Schneider, Minister für soziale Sicherheit, zogen eine erste Bilanz zur Grundsatzdiskussion «Gesondheetsdësch».

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Beim «Gesondheetsdësch» wird darüber diskutiert, wie das Gesundheitssystem zukunftsfähig aufgestellt werden kann. (Bild: Editpress)

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Das Gesundheitsministerium und das Ministerium für soziale Sicherheit haben am Dienstag die ersten Ergebnisse präsentiert, die beim «Gesondheetsdësch» ausgearbeitet wurden. Bei der Grundsatzdiskussion wollen die Akteure eine gemeinsame Vision des künftigen Gesundheitssystems entwickeln. Die CNS, die Gewerkschaften OGBL, LCGB und CGFP, die UEL für die Arbeitgeber, die AMMD für die Ärzteschaft und die Krankenhausföderation FHL waren mit von der Partie.

Eine erste Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, das Zusammenspiel der stationären und des ambulanten Bereichs zu verbessern. Eine zweite Arbeitsgruppe will dafür sorgen, dass sich die Beziehungen zwischen Patienten und Dienstleistern verbessern. Arbeitsgruppe drei widmet sich der Bestandsaufnahme der Berufstätigen in der Gesundheitsbranche unter dem demografischen Aspekt. Dadurch soll beispielsweise ein Mangel an Ärzten verhindert werden.

Als Ergebnis der in den letzten Wochen begonnenen Diskussionen sollen dreizehn Projekte umgesetzt werden, darunter die Reform der medizinischen Hochschullehre und des Obersten Rates für bestimmte Gesundheitsberufe. In den kommenden Wochen und vor allem im kommenden März werden sich drei weitere Arbeitsgruppen mit Gesundheit durch Prävention, Medizin der Zukunft und der Finanzierung des Gesundheitssystems beschäftigen.

(Fréderic Lambert /L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • kaa am 23.02.2021 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Jos d’Äntwert ass ganz einfach: „wien huet de beschte Lobby?“ Wann d‘Assuréen sech net zesummen doen bleiwt deen Zoustand an „an Ewigkeit, Amen“ . Mee firwatt d‘Patienten Verdriedung domatt net weiderkönnt, bleiwt e Rätsel.

  • edsi6 am 23.02.2021 12:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    CNS ass esou gutt datt Leit hier Rechnungen vum Dokter op lang Bank du gëss Rechnungen ran an elio schons no 7 Wochen sinn Rechnung nach nett zeréck bezuelt ginn llll

    einklappen einklappen
  • Arm am 23.02.2021 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    70 % der Jugendlichen in Israel schon geimpft nicht schlecht bei uns wird das Gesundheitssystem jetzt gestärkt wir haben dann 70 % in fünf Jahre

Die neusten Leser-Kommentare

  • jimbo am 23.02.2021 21:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maer hunn keen Gesondheetssysteme, mee e Krankheetssysteme? An dat ka just fonktionneieren, wann dLeit krank sinn!

  • kaa am 23.02.2021 18:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Jos d’Äntwert ass ganz einfach: „wien huet de beschte Lobby?“ Wann d‘Assuréen sech net zesummen doen bleiwt deen Zoustand an „an Ewigkeit, Amen“ . Mee firwatt d‘Patienten Verdriedung domatt net weiderkönnt, bleiwt e Rätsel.

  • Joaquin am 23.02.2021 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    manna op fransousen setzen, dat ass d'leisung

  • Fritsch gespritze am 23.02.2021 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    "Alte" in jungen Jahren zurück versetzt! - Ne, danke nur noch in Würde altern u. sterben u.das ohne manipulierte u. geldgierige Pflegeheime"!!!...!!!

  • Jos am 23.02.2021 14:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie war das noch mit dem Tiers payant für Arztrechnungen? Hat man das schon wieder elegant in die Schublade gelegt? Warum kann man nicht die Ärzte dazu verpflichten, es so zu machen wie die Apotheken und die Kinés? Man zahlt nur die Differenz? Warum muss man wie im Mittelalter erst eine Rechnung bezahlen und sie dann an die CNS schicken, die einem dann irgendwann etwas (teilweise) erstattet?