Nach Betrug bei Adem

19. April 2019 06:59; Akt: 19.04.2019 08:24 Print

«Das ist alles sehr bedauerlich»

LUXEMBURG – Am Mittwoch wurde bekannt, dass ein Mitarbeiter der Adem Gelder der Arbeitsagentur veruntreut haben soll. Die Politiker wollen die Sache vollständig aufklären.

storybild

Viele Fragen im Fall der Veruntreuung von Geldern bei Adem bleiben noch offen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Der Vorfall erinnert an den Betrug bei der Gesundheitskasse (CNS). Anfang Februar war bekannt geworden, dass zwei CNS-Mitarbeiterinnen in zehn Jahren zwei Millionen Euro veruntreut haben, indem sie Dokumente, insbesondere Bestellungen aus dem Ausland, außerhalb der Europäischen Union, gefälscht hatten.

Nun ist dieser zweite Fall, der am Mittwoch bekannt wurde, ans Licht gekommen. Ein Mitarbeiter der ADEM soll Gelder der Arbeitsagentur veruntreut haben. «Es ist noch völlig unklar, wie dieser Betrug aufgedeckt wurde und mit wie viel Geld wir es überhaupt zu tun haben», erklärte Abgeordnete Georges Engel (LSAP), Vorsitzender des Arbeitsausschusses, am Donnerstag. «Das alles ist sehr bedauerlich. All diese Fälle überraschen mich, und das, obwohl unsere Beamten doch gut bezahlt werden, aber es gibt immer unehrliche Menschen», bedauerte er. Am kommenden Mittwoch um 8 Uhr ist in Anwesenheit von Arbeitsminister Dan Kersch (LSAP) eine Sitzung in der Chamber geplant.

«Wir wissen noch zu wenig über diese Angelegenheit, umso wichtiger ist das Treffen nächste Woche», sagte Marc Spautz (CSV). «Ich bin ziemlich geschockt. Ich frage mich, welche Kontrollen durchgeführt wurden und warum diese beiden Fälle gerade jetzt ans Licht kommen.»

(L'essentiel/Patrick Théry)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Gerard am 19.04.2019 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nemmen gut dassen mer net alles gewuer gin,waat fir eng Oneierlichkeeten an denen Aemter gedriwen gin.

  • Iki am 19.04.2019 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich auch

  • Lol am 19.04.2019 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe Hunger

Die neusten Leser-Kommentare

  • Arm am 20.04.2019 04:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das Geld muss ja irgendwie wieder reinkommen der rum steigt der Dieselpreis wieder

  • Iki am 19.04.2019 15:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich auch

  • Lol am 19.04.2019 11:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich habe Hunger

  • Gerard am 19.04.2019 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Nemmen gut dassen mer net alles gewuer gin,waat fir eng Oneierlichkeeten an denen Aemter gedriwen gin.