Traditionsreich

20. August 2019 17:42; Akt: 20.08.2019 19:58 Print

Die Schueberfouer ohne Plakate? Geht gar nicht!

LUXEMBURG – Werbespots, Soziale Netzwerke und Influencer haben dem guten alten Plakat den Rang abgelaufen. Nicht so bei der Schuberfouer.

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Offiziell beginnt die 679. Schueberfouer erst am Freitag, den 23. August. Aber die Montage hat schon vergangenen Donnerstag begonnen, weswegen der Glacis-Parkplatz gesperrt ist. Auch das neue Maskottchen «Lämmy» sorgt bereits für Trouble und die Fahrzeuge für den Umzug stehen ebenfalls in den Startlöchern – mit der geheimen Hoffnung mehr als zwei Millionen Besucher begrüßen zu können.

Zwei Millionen? Aber wie sollen so viele Leute für das Volksfest gewonnen werden? In den letzten Jahren ging der Trend zu neuen Technologien, wie Anwendungen für Smartphones oder Wettbewerbe in den Sozialen Netzwerken. Nicht so bei der Schueberfouer.

Neuer Wettbewerb für 2020

«Im März 2017 hat die Stadt Luxemburg einen Wettbewerb ausgeschrieben. Dabei sollten Plakate für die Kirmes 2017, 2018 und 2019 eingereicht werden», sagt Boris Fuge, Leiter der Presseabteilung des Stadtmuseums Lëtzebuerg. Hier findet gerade die Ausstellung «Ons Schueberfouer - Une foire par comme les autres» statt. «In den 1970er Jahren fertigten Grafikdesigner der Familie Weyer die Plakate «Fouer» auf Bestellung an. Damals gab es keinen besonderen Wettbewerb.»

Das älteste und berühmteste Schueberfouer-Poster ist sicherlich das des Künstlers Gustave Zanter (1916-2001), auf dem Musiker beim «Hämmelsmarsch» zu sehen sind, dem berühmten Schafmarsch, der den Beginn der Feierlichkeiten markiert. Wann es entstanden ist, ist nicht genau bekannt. «Wahrscheinlich vor oder kurz nach dem Zweiten Weltkrieg«, sagt Boris Fuge. Er kann Nachwuchs-Künstlern Hoffnung machen: «Es gibt allen Grund zur Annahme, dass die Stadt Luxemburg einen neuen Wettbewerb für 2020 und die 680. Ausgabe der Schueberfouer ausrufen wird.»

(Frédéric Lambert/L’essentiel )

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