Schulöffnung

27. April 2020 07:09; Akt: 27.04.2020 07:12 Print

Debatte über Schulöffnungen wird fortgesetzt

LUXEMBURG – Die Petition, in der die Verschiebung der Schulöffnung gefordert wurde, war erfolgreich. Das Parlament wird auf diese Bitte reagieren müssen.

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Eltern sorgen sich um die Sicherheit ihrer schulpflichtigen Kinder. (Bild: DPA/kay Nietfeld)

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Viele Eltern in Luxemburg sind besorgt über die Wiederaufnahme des Unterrichts. Die Petition, in der gefordert wurde, die Klassen nicht vor September wieder zu öffnen, brauchte weniger als 24 Stunden, um die nötigen 4.500 Unterschriften zu sammeln, was eine öffentliche Debatte im Parlament auslöste.

Der Verfasser des Textes beabsichtigt, «alle Kinder zu schützen», indem er die erneute Öffnung von Schulen, Gymnasien, Kindergärten und Heimen auf September verschieben will. Diese sind seit dem 16. März wegen der Coronavirus-Epidemie geschlossen, aber die Regierung hat die schrittweise Wiederaufnahme der Aktivitäten ab dem 4. Mai angekündigt. Der Unterricht soll dann je nach Stufe zu unterschiedlichen Terminen und in halben Klassen wieder aufgenommen werden, um mehr Plätze zwischen den Schülern zu lassen.

Theoretisch soll die Debatte innerhalb von 42 Tagen stattfinden. Aber «dies ist eine dringende Situation, es würde keinen Sinn machen, die Debatte im Juni zu führen, nachdem der Unterricht wieder aufgenommen wurde», räumte Nancy Arendt (CSV), Abgeordnete und Vorsitzende des Petitionsausschusses gegenüber L'essentiel ein. Sie rief deshalb die Mitglieder ihres Ausschusses dringend für Donnerstag ein. Sie werden dann entscheiden, wie die Fristen verkürzt werden können. «Minister Claude Meisch wird am Tag zuvor mit dem Nationalen Bildungsausschuss gesprochen haben, so dass wir mehr Informationen haben werden», sagt Nancy Arendt. Die Debatte soll mit dem Minister, allen Abgeordneten und dem Verfasser der Petition organisiert werden.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guy Michels am 27.04.2020 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Geht es hier wirklich um die Kinder, oder suchen Erwachsene jede Menge Zusatz-Urlaub ?

  • Benath am 27.04.2020 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    "Et si les enfants "perdent" l'année scolaire... Et si au lieu d'apprendre les Maths et le Français assis sur une chaise, un stylo à la main, ils apprenaient à cuisiner, à coudre des vêtements, à bricoler? S'ils apprenaient à nettoyer leur logement? A cultiver un potager, faire pousser une plante ? Et s'ils se mettaient à chanter des chansons à leurs grands-parents ou à leurs frère.s/soeur.s ? Et s'ils apprenaient à prendre soin de leurs animaux de compagnie et du vivant en général? Et s'ils développaient leur imagination en peignant un tableau, en écrivant des poèmes ou des récits? Et s'ils apprennaient à être plus responsables et à être plus connectés à la famille dans la maison ? Et s'ils prenaient conscience qu'être ensemble et en bonne santé c'est bien mieux que d'avoir le dernier jeu/jouet à la mode ? Et si nous les parents, leur apprenions à vivre sans stress? Et si nous, parents, apprenions les mêmes choses? Peut-être que si nous apprennions tou.t.s ça, ils ne perdraient pas un an, peut-être que nous gagnerions un nouvel avenir." (Texte inspiré et modifié) Ceci dit, no stress pcq Y A PAS QU'À ???? ???? ❤

  • Gerd am 27.04.2020 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    sollen rem alles an Schoul schecken,an Geschäfter an Coiffeuren rem opmachen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • faule Säcke am 28.04.2020 08:57 Report Diesen Beitrag melden

    Viele Eltern sind nur besorgt dass sie keinen Elternurlaub mehr bekommen und bei voller Lohnfortzahlung nicht mehr weiterhin mit ihren Kindern relaxen können.

  • Benath am 27.04.2020 14:03 Report Diesen Beitrag melden

    "Et si les enfants "perdent" l'année scolaire... Et si au lieu d'apprendre les Maths et le Français assis sur une chaise, un stylo à la main, ils apprenaient à cuisiner, à coudre des vêtements, à bricoler? S'ils apprenaient à nettoyer leur logement? A cultiver un potager, faire pousser une plante ? Et s'ils se mettaient à chanter des chansons à leurs grands-parents ou à leurs frère.s/soeur.s ? Et s'ils apprenaient à prendre soin de leurs animaux de compagnie et du vivant en général? Et s'ils développaient leur imagination en peignant un tableau, en écrivant des poèmes ou des récits? Et s'ils apprennaient à être plus responsables et à être plus connectés à la famille dans la maison ? Et s'ils prenaient conscience qu'être ensemble et en bonne santé c'est bien mieux que d'avoir le dernier jeu/jouet à la mode ? Et si nous les parents, leur apprenions à vivre sans stress? Et si nous, parents, apprenions les mêmes choses? Peut-être que si nous apprennions tou.t.s ça, ils ne perdraient pas un an, peut-être que nous gagnerions un nouvel avenir." (Texte inspiré et modifié) Ceci dit, no stress pcq Y A PAS QU'À ???? ???? ❤

  • Gerd am 27.04.2020 12:17 Report Diesen Beitrag melden

    sollen rem alles an Schoul schecken,an Geschäfter an Coiffeuren rem opmachen.

  • Guy Michels am 27.04.2020 11:33 Report Diesen Beitrag melden

    Geht es hier wirklich um die Kinder, oder suchen Erwachsene jede Menge Zusatz-Urlaub ?

  • Claudio am 27.04.2020 10:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nancy Kemp-Arendt huet jo gesot, dat Schoulen nët dierfen opmachen bis dat wärend 2 Woche lang keng Persoun mei positiv op Corona getest gin as. Do huet Mme. awer all Sënn zur Realitéit verluer. Esou lang et nach kéen Impfstoff get, wärden et nach regelmässeg nei Infizeierte gin. Da hescht dann, dat dëst Joer keng Schoul ging opmachen. Mme. Kemp-Arendt a wat wéi enger Welt liewt Dir dann? Dat seet alles iwwert Partei CSV aus. Mat esou Persounen kann eng CSV net méi eng Regierung feieren.