Parteikongress

03. Oktober 2019 20:34; Akt: 03.10.2019 21:28 Print

Déi Gréng stimmen mit 97 Prozent für Kox

LUXEMBURG – Die Mitglieder der Grünen-Partei haben Henri Kox zum neuen Minister für Wohnungsbau gewählt. Der ehemalige Bürgermeister von Remich erhielt nur drei «Nein»-Stimmen.

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Henri Kox wurde am Donnerstag zum neuen Minister für Wohnungsbau gewählt. (Bild: Editpress/Julien Garroy )

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Die Mitglieder von Déi Gréng haben Henri Kox am Donnerstagabend zum neuen Minister für Wohnungsbau und delegierten Minister für Verteidigung und Innere Sicherheit bestimmt. Der ehemalige Bürgermeister von Remich tritt damit die Nachfolge von Sam Tanson an, die vom erkrankten Félix Braz das Justizministerium übernimmt.

Beim außerordentlichen Parteikongress im Tramsschapp in der Hauptstadt stimmten 97,4 Prozent der 259 Mitglieder für Kox, drei stimmten mit «Nein», vier enthielten sich. Djuna Bernard, Vize-Vorsitzende der Partei, verkündete unter dem Beifall der Mitglieder das Wahlergebnis. Kox soll auch François Bausch, der von Braz das Amt des Vize-Premierministers übernommen hatte, bei seiner neuen Aufgabe unterstützen. Kox sei «die richtige Person für diese Aufgaben», betonte Bernard. Kox erklärte, dass er die von Sam Tanson im Wohnungsbauministerium begonnene Arbeit fortsetzen wolle.

Rückendeckung für Dieschbourg

Die gesundheitlichen Probleme von Félix Braz und die Affäre um Roberto Traversini zwangen die Partei zu personellen Veränderungen im Süden Luxemburgs. Bausch erklärte, dass die Partei zurzeit durch schwierige Zeiten gehe, erinnerte aber auch daran, dass Déi Gréng, eine Regierungspartei ist, die weiterhin in der Verantwortung stehe. «Der Fall in Differdingen hat unsere Grundwerte erschüttert.» Er sei allerdings überzeugt, «dass die Krise überwunden wird.»

Auch auf die Anschuldigungen der CSV gegen Umweltministerin Carole Dieschbourg ließ Bausch nicht unerwähnt. «Ich bin überzeugt, dass sie sich nichts vorzuwerfen hat», sagte der Minister für Mobilität. Die Partei werde sie weiterhin mit aller Kraft unterstützen. Auch von ihren Koalitionspartnern DP und LSAP erhielten die Grünen Rückendeckung in dieser Causa. «Die, die von einem Sturz der Regierung träumen, können das weiterhin tun», sagte Bausch.

(Maurice Magar/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 03.10.2019 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    Les problèmes sont à venir

  • Gerard am 03.10.2019 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    ween sollen se dann sos huelen,das keen den desen Job well mei machen.

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  • sputnik am 05.10.2019 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Grünen sind eine Melonenpartei, außen grün und innen knallrot.“ Grüne Ideen gedeihen nicht in den Quartieren der Arbeiter. Sie gedeihen in den Luxusvillen der Schickeria.

Die neusten Leser-Kommentare

  • sputnik am 05.10.2019 09:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Grünen sind eine Melonenpartei, außen grün und innen knallrot.“ Grüne Ideen gedeihen nicht in den Quartieren der Arbeiter. Sie gedeihen in den Luxusvillen der Schickeria.

  • Cornel am 04.10.2019 12:52 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Här Bausch, iergentwann ass dës Regierung net méi ze halen, freed iech net ze fréi !

  • marie - josee am 03.10.2019 23:26 Report Diesen Beitrag melden

    OH FRECK , WAT HUN MIR HEI ENG REGIERUNG NET VILL BESSER WEI DEM TRUMP SENG EQUIPE

  • Léon am 03.10.2019 22:42 Report Diesen Beitrag melden

    Les problèmes sont à venir

  • Gerard am 03.10.2019 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    ween sollen se dann sos huelen,das keen den desen Job well mei machen.

    • Linda am 04.10.2019 17:44 Report Diesen Beitrag melden

      Et wiren da bestemt do. Mee sie mussen grad den huelen wou zu Réimech nemen Schaiss gemaach huet.déi Réimecher sin frou den lass ze sin!!! An elo kent et nach méi schlem hei! Des ganz Regierung ass een eenzejen Desaster!!!!

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