Bauprojekt in Luxemburg

24. Februar 2020 13:35; Akt: 24.02.2020 14:34 Print

Déi Gréng wollen neues Viertel autofrei halten

LUXEMBURG-STADT – Was wird aus dem neuen Viertel am Stade Josy Barthel? Die Grünen erkennen keine klare Linie der Stadtverwaltung und machen eigene Vorschläge.

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Vom 21. Januar bis zum 1. Februar hatten die Bürger der Hauptstadt die Möglichkeit, sich über die sieben Entwürfe zum neuen «Wunnquartier Stade» entland der Route d'Arlon zu informieren und ihre Meinung dazu abzugeben. Für den Déi-Gréng-Abgeordneten François Benoy ein Unding: «Für ein solches Projekt sind zehn Tage viel zu kurz. Es geht hier um ein zehn Hektar großes Viertel. Da muss die Bürgerbeteiligung viel breiter angelegt sein.»Die Bewohner müssten nach Ansicht des Grünen-Politikers während der gesamten Entwicklung des Projekts ständig von der Gemeinde, den Architekten und den Stadtplanern befragt werden.

Aus dem im Mai 2019 gestarteten Wettbewerb wurden letztendlich sieben Bauprojekte ausgewählt und am 21. Januar vorgestellt. Die sieben Finalisten haben bis zum kommenden September Zeit, ihre Beiträge zu überarbeiten und die Erwartungen einer Jury aus Vertretern der Stadt, des Innenministeriums und der Architekten zu erfüllen. Die Stadtverwaltung hatte vorgegeben, dass der neue Stadtteil über viel Grünfläche, ein vielfältiges Wohnraumangebot, sanfte Mobilität, Geschäfte und Sportangebote verfügen soll.

Nach Ansicht Benoys sind die sieben Entwürfe, «die jetzt auf dem Tisch liegen sehr unterschiedlich. Daraus wird überhaupt nicht ersichtlich, was die Stadt eigentlich will.» Seine Partei schlägt vor, dass das neue Viertel «mehr Energie erzeugen sollte, als es letztendlich verbraucht». Außerdem sei eine hohe Lebensqualität durch zahlreiche Versammlungsstätten und den Ausschluss des Verkehrs erstrebenswert. «Es ist nicht zu spät, den Kurs dahingehend noch zu ändern», sagt er.

(Olivier Loyens/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • verkéiert Welt am 24.02.2020 15:52 Report Diesen Beitrag melden

    Komesch, déi Grëng déi ech kennen, hun mei en decken Auto wéi ech selwer.

  • svendorca am 24.02.2020 15:23 Report Diesen Beitrag melden

    "den Ausschluss des Verkehrs",..ma den Herr Benoy wärt dach net mengen dass séng Parteifrenn zu Fous dohin pilgeren..

  • Jack am 24.02.2020 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dei greng sollen sech mol ferm bedeckt haalen mat hiiren selechen Skandalen, topeschen Ideeen, an mat hirer Geldeintreiberei fier routbloo dei, dann en minimalen deel iwwer steiren zereck gin. Wär den Staat eng Firma keint een vun détournement des fonds schwätzen, dat sin Buchhaltertricken dei hei bedriwwen gin. Am mei huet Gambia bis lo net opweises, an mei wärt och net mei kommen. An cannabislegalieseirung fir 2021 dat jo keen vun de Jonken bei den nächsten Waahlen vergesst ween daat gemaat huet. Awer dann vun Populismus spruddelen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tweety am 25.02.2020 09:23 Report Diesen Beitrag melden

    Grün ist auch nur eine Farbe wie jede andere auch. Und Farben kann man übermalen! Der Mensch braucht noch ein bisschen Freiraum,zum Leben und nicht nur zum Geldausgeben!

  • jimbo am 25.02.2020 07:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann een mat Lichtgeschwindegkeet ronderem e Bam leeft, kann et sinn, dass en sech selwer an den Arsch f****. Datselwecht geschitt, wann en dei Greng wielt. Zitat: Albert Einstein

  • jeanpaul am 24.02.2020 18:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    freet een sech wei laang d'leit sech nach vun denen grengen verdommen lossen. dei aaner sollen aspueren an sie selwer lossen sech et gudd goen. enner 6 zylinder bass de als grengen politiker keen, dei aaner sollen awer bus fueren

  • Léon am 24.02.2020 16:48 Report Diesen Beitrag melden

    Une bande de clowns

  • Jack am 24.02.2020 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dei greng sollen sech mol ferm bedeckt haalen mat hiiren selechen Skandalen, topeschen Ideeen, an mat hirer Geldeintreiberei fier routbloo dei, dann en minimalen deel iwwer steiren zereck gin. Wär den Staat eng Firma keint een vun détournement des fonds schwätzen, dat sin Buchhaltertricken dei hei bedriwwen gin. Am mei huet Gambia bis lo net opweises, an mei wärt och net mei kommen. An cannabislegalieseirung fir 2021 dat jo keen vun de Jonken bei den nächsten Waahlen vergesst ween daat gemaat huet. Awer dann vun Populismus spruddelen.