Luxemburger Satirezeitung

26. Januar 2018 10:44; Akt: 26.01.2018 12:04 Print

Der «Feierkrop» hat (vorerst) ausgewitzelt

LUXEMBURG – Seit 25 Jahren unterhält die Satirezeitung die Luxemburger. Doch Ende dieses Jahres ist Schluss. Das kündigt der «Feierkrop» in seiner aktuellen Ausgabe an.

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Am 21. Dezember dieses Jahres erscheint der «Feierkrop» zum vorerst letzten Mal. Das geht aus der am heutigen Freitag erschienen Ausgabe hervor. (Bild: Feierkrop)

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Er legte Finger in Wunden, machte Fehler, anderes richtig und war dabei – je nach Geschmack – in der Regel witzig: der Feierkrop. Nach rund 25 Jahren wird die Luxemburger Satirezeitung jedoch eingestellt. Am 21. Dezember dieses Jahres wird die letzte Ausgabe erscheinen. Das geht aus der am heutigen Freitag erschienen Ausgabe hervor.

Demnach sei die wöchentliche Herausgabe «ein spannendes Abenteuer und ein Experiment zugleich gewesen». Das Ende des «Abenteuers» geschehe allerdings nicht aus einer finanziellen Notlage heraus. Die Verlagsgenossenschaft sei gesund, und deshalb seien auch über Dezember hinaus weitere, unregelmäßige Publikationen unter dem bekannten Namen geplant.

Von 1948 bis 1950 und von 1984 bis 1993 war der Feierkrop eine Beilage der kommunistischen Tageszeitung Zeitung vum Lëtzbuerger Vollek. Ab 1993 erschien dann «De neie Feierkrop», der 2012 dann wieder seinen ursprünglichen Namen erhielt. Laut einer Umfrage von TNS Ilres aus dem vergangenen Jahr hat die Zeitung wöchentlich rund 22.400 Leser und ist somit die fünftbeliebteste Wochenzeitung des Großherzogtums.

(pw/L'essentiel)

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