Lëtzebuerger Filmpräis

26. November 2021 07:54; Akt: 26.11.2021 07:54 Print

«Der Filmbranche in Luxemburg geht es gut»

LUXEMBOURG – Guy Daleiden, Direktor des Film Fund Luxembourg freut sich über die Rückkehr des Lëtzebuerger Filmpräis, die «Oscar-Verleihung» des Großherzogtums.

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Guy Daleiden, Geschäftsführer des Film Fund Luxembourg, freut sich auf das Comeback Lëtzebuerger Filmpräis.

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L’essentiel: Feiert der Lëtzebuerger Filmpräis am Freitagabend sein großes Comeback?

Guy Daleiden (Geschäftsführer des Film Fund Luxembourg): Ja, wir sind froh, dass wir unsere Arbeit machen können. Die Absage im vergangenen Jahr hat uns um ein Jahr zurückgeworfen, und einige Filme hätten gerne eine Kritik und Aufmerksamkeit gehabt. Aber wir sind auch froh, dass wir uns treffen und die Branche zusammenbringen können, die seit dem LuxFilmFest nicht mehr zusammengefunden hat. Der Lëtzebuerger Filmpräis ist wichtig in Bezug auf die Auszeichnungen, aber auch für die Förderung von Filmen im Großherzogtum. In diesem Jahr wird die Veranstaltung zum ersten Mal als Stream auf der Website von RTL übertragen.

In diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. Warum eine Abstimmung in zwei Runden?

Es gab zu viele Projekte, mit all den Filmen, die in den vergangenen drei Jahren veröffentlicht wurden. Das bedeutet, dass es der Filmbranche in Luxemburg gut geht. Es hätte mehr Sinn gemacht, wenn «De Superjhemp Retörns», der Ende 2018 erschienen ist, im vergangenen Jahr im Wettbewerb gewesen wäre, aber wir konnten ihn nicht auslassen.

Zwei neue Preise werden außerdem eingeführt?

Ja, das verspricht eine längere Zeremonie. Was den Darstellerpreis betrifft, so gab es Diskussionen um die Geschlechterfrage, aber wir hatten noch nie separate Preise.

Sind «Capitani», «An Zero» oder «Sawah» in diesem Jahr die Favoriten?

Dazu kann ich mich nicht äußern. Es gibt einige Favoriten seitens des Publikums. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2003 hat sich die Qualität der Werke deutlich verbessert. Es gibt mehr Filme, die von luxemburgischen Filmemachern gedreht wurden. Dies zeigt die Lebendigkeit der Branche.

(Cédric Botzung/L'essentiel)

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