Meeting in Luxemburg

28. April 2019 13:04; Akt: 28.04.2019 13:05 Print

Der OGBL setzt den Schwerpunkt auf Europa

PETINGEN – Am heutigen Samstag fand das nationalpolitische Treffen der Gewerkschaft OGBL statt. André Roeltgen warnte vor dem Populismus.

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Am Samstag wurde das politische Meeting der Gewerkschaft OGBL festgehalten. Jedoch wurde das Fest zum 1. Mai – dem Tag der Arbeit – auf den 9. Mai verschoben. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

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Am Samstagnachmittag fand in Petingen das nationalpolitische Meeting der Gewerkschaft OGBL statt. In dessen Zentrum standen die kommenden Europawahlen. «Noch nie waren wir auf das Wahlergebnis so gespannt» sagte André Roeltgen, Präsident des OGBL. Er ist der Ansicht, dass sich die Europäische Union vor allem wegen «des Brexits, aber auch wegen des Populismus» in einer «beunruhigenden Phase» befinde.

Seiner Meinung nach kommt das Problem nicht von einer schlechten europäischen Integration, sondern eher von einer schlechten Politik, die seit mindestens zwei Jahrzehnten betrieben wird. Er stellte «die deregulierte Wirtschaft und das Steuerdumping» in Frage, die zum diesem «katastrophalen Ergebnis» für Europa geführt hätten.

Wohnungspreise

Roeltgens Rede, die im Vorfeld des 1. Mai aufgrund der Staatstrauer auf den 9. Mai geschoben wurde, richtete sich auch an die luxemburgische Regierung. «Der soziale Dialog muss weitergeführt werden», so der OGBL-Präsident, der über die Berufsausbildung, Arbeitsplatzsicherheit und die Entwicklung des Arbeitsrechts zur Verringerung unsicherer Arbeitsplätze sprach.

Außerdem wurden die Wohnungspreise angesprochen. «Die Preise sind bereits sehr hoch und steigen sehr schnell. Viel schneller als die Gehälter», bedauert Roeltgen. Er fordert «dringende Maßnahmen» zur Bekämpfung von Spekulation, die «soziale Ungleichheit» führten.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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