Bienen in Luxemburg

04. Dezember 2019 14:20; Akt: 04.12.2019 14:21 Print

«Der Rückgang der Insekten ist verheerend»

LUXEMBURG – Das Umweltministerium beschäftigt sich mit dem Bienensterben und will einen Plan erarbeiten, um das Großherzogtum wieder attraktiver für Insekten zu machen.

storybild

Umweltministerin Carole Dieschbourg will bis zum Sommer einen konkreten Plan ausarbeiten, um den Rückgang zu stoppen.

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Luxemburg wie auch in der übrigen Europäischen Union sind fast zehn Prozent der Insekten vom Aussterben bedroht, und das betrifft auch die so wichtigen Bestäuber (Bienen, Schmetterlinge, Käfer, Fliegen usw.). «Dieser Rückgang ist sowohl für die Ernährungssicherheit als auch für die Erhaltung der natürlichen Ökosysteme verheerend», sagt Umweltministerin Carole Dieschbourg. Die Ministerin will daher bis zum Sommer einen konkreten Plan ausarbeiten, um diesen Rückgang zu stoppen und dieser soll die gesamte Gesellschaft einbeziehen.

Denn «der Rückgang der Insekten ist multifaktoriell», erklärt Gil Kirchen vom Verein Ëmweltberodung Lëtzebuerg. Er wird durch den Verlust von natürlichen Lebensräumen, intensiven landwirtschaftlichen Praktiken, Pestiziden und den Klimawandel» verursacht. Der Plan des Umweltministeriums soll sowohl in landwirtschaftlichen als auch in städtischen Gebieten umgesetzt werden. Er sollte das Wissen über die Bestäuber verbessern, konkrete Kontrollmaßnahmen vorschlagen und das soziale Bewusstsein fördern.

Die Plattform planpollinisateur.org ist ab Donnerstag, 5. Dezember, online verfügbar. Interessierte können dort ihre Ideen austauschen. Ein nationaler Workshop findet am 14. Januar 2020 statt, gefolgt von drei regionalen Workshops.

(Séverine Goffin/ L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Niemand am 04.12.2019 18:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ihr wollt Insekten retten und auf der anderen Seite werden Bäume abgehackt, um mehr Wohnungen zubauen.

    einklappen einklappen
  • Sandmännchen am 04.12.2019 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech hu gemengt die Weltretter waeren elo all zu Madrid

  • der 'unzivilisierte' Mensch am 05.12.2019 07:04 Report Diesen Beitrag melden

    dann haben wir unser Ziel bald erreicht durch unsere massiveingesetzten Ausrottungsgifte, wie z.B. Glyphosat im Roundup ..., das jeder sich frei besorgen kann, um seinen Garten von 'Ungeziefer' u 'Unkräutern' zu befreien! ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • summ summ statt brumm brumm am 06.12.2019 06:44 Report Diesen Beitrag melden

    das Grossherrzogtum attraktiv machen für Insekten, weil die Einwohner alle wegziehn wegen der überteuerten Immos ...?! ...

  • der 'unzivilisierte' Mensch am 05.12.2019 07:04 Report Diesen Beitrag melden

    dann haben wir unser Ziel bald erreicht durch unsere massiveingesetzten Ausrottungsgifte, wie z.B. Glyphosat im Roundup ..., das jeder sich frei besorgen kann, um seinen Garten von 'Ungeziefer' u 'Unkräutern' zu befreien! ...

  • Senior Hugo am 04.12.2019 21:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Pit Meier bass keen ganz Hellen...

    • Pit Meier am 04.12.2019 23:11 Report Diesen Beitrag melden

      Hugo, méi hell wéi du. Léier emol schreiwen!

    einklappen einklappen
  • Jengi am 04.12.2019 20:40 Report Diesen Beitrag melden

    Borkenkäfer und Stechmücken gibt es genug. Die würde ich nicht unbedingt schützen.

  • Sandmännchen am 04.12.2019 19:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech hu gemengt die Weltretter waeren elo all zu Madrid