«Perfekter Kurz-Urlaub»

09. August 2016 10:14; Akt: 09.08.2016 12:07 Print

Deutsche «Bild» ist Feuer und Flamme für Luxemburg

LUXEMBURG/BERLIN – Dieser «Schmelztiegel der Nationen» hat es der «Bild» angetan: Die Zeitung lobt Luxemburg für «himmlisch guten Süßkram» und «Sprachgewirr».

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Mit dieser Aufmachung macht die Zeitung einen Besuch in Luxemburg schmackhaft. (Bild: Screenshot Bild)

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Die deutsche Boulevardzeitung Bild bekundet ihre Sympathien stets klar: Schlagzeilen wie «Schmeißt die Griechen aus dem Euro», «Wir sind Papst» oder «Liebe Briten, wenn Ihr in der EU bleibt, erkennen selbst wir das Wembley-Tor! an» lassen kaum Platz für interpretatorischen Spielraum.

Nun ist auch Luxemburg groß in Deutschlands auflagenstärkster Zeitung präsent. Doch das Großherzogtum kam dabei ziemlich gut weg. Mehr noch, man stellte das Land als Urlaubstipp vor und lobte es, wie bei Reiseberichten geheim hin üblich, über den grünen Klee: «Hier kann man exzellent speisen, Burgen und Schlösser bestaunen, in malerischen Winzerdörfern vom prickelnden Crémant kosten, durch die wilden Schluchten der Kleinen Luxemburger Schweiz wandern.»

«Wilde Region» im Nordosten

In der Dienstagsausgabe können zehn Millionen Leser das Land als Ziel für den «perfekten Kurz-Urlaub» kennenlernen. Denn: «Luxemburg hat mehr zu bieten als nur Banken und Investmentfonds». Da schau her.

Der Artikel stellt den deutschen Lesern mehrere Sehenswürdigkeiten mit appetitanregenden Beschreibungen vor: Die Altstadt der Hauptstadt beschreibt der Autor als einen «Schmelztiegel der Nationen», wo das «typische Luxemburger Sprachgewirr» herrscht und man «himmlisch guten Süßkram» findet, die Luxemburgische Schweiz als «wilde Region» mit «verwunschenen Laubwäldern und plätschernden Bächen». Auch die Vielsprachigkeit der Luxemburger und die regionale Küche werden anerkennend erwähnt.

(sop/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dusninja am 09.08.2016 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Der Sprachwirrwarr kommt aber grössten Teils von den Touris, liebe Bild. Die Mitarbeiter der Geschäfte sprechen zu 90% nur eine Sprache, Ihre eigene und vielleicht etwas radegebrochenes Englisch, unverständlich ausgesprochen. Selbst an der Mosel, wo zu 95 deutsche Touristen verkehren gibt es in Wasserbillig zB nur noch einen Supermarkt, der darauf achtet, dass die Verkäufer mit den Kunden kommunizieren können. Und das sind nicht die Filialen der beiden dt. Discounter....sondern eine belgische Kette. Sproochwirwarr...

Die neusten Leser-Kommentare

  • dusninja am 09.08.2016 18:19 Report Diesen Beitrag melden

    Der Sprachwirrwarr kommt aber grössten Teils von den Touris, liebe Bild. Die Mitarbeiter der Geschäfte sprechen zu 90% nur eine Sprache, Ihre eigene und vielleicht etwas radegebrochenes Englisch, unverständlich ausgesprochen. Selbst an der Mosel, wo zu 95 deutsche Touristen verkehren gibt es in Wasserbillig zB nur noch einen Supermarkt, der darauf achtet, dass die Verkäufer mit den Kunden kommunizieren können. Und das sind nicht die Filialen der beiden dt. Discounter....sondern eine belgische Kette. Sproochwirwarr...