Standortbestimmung

10. Dezember 2019 07:50; Akt: 10.12.2019 08:01 Print

Die Beamtengewerkschaft fordert mehr Geld

LUXEMBURG – Der Bund der Berufsverbände des öffentlichen Dienstes begeht seinen 110ten Geburtstag. Generalsekretär Steven Heiliger warf mit uns einen Blick in die Zukunft.

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Der Gewerkschaft des öffentlichen Dienstes hat derzeit rund 30.000 Mitglieder. (Bild: Editpress)

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«L'essentiel»: Herr Heiliger, was waren die wichtigsten Ereignisse des Jahres 2019?

Steve Heiliger: Ich würde sagen, das war das Jahr der Abkommen. Es ist uns gelungen, die Situation innerhalb der Staatsbank und der Sparkasse mit einer Vereinbarung zu beruhigen, und wir haben die Regelung der Arbeitszeit in einigen unserer Sektoren geklärt. Aber ich denke, unser größter Erfolg war die Abschaffung der 80-80-90-Regel für Berufseinsteiger, die wieder die volle Höhe ihres Gehalts erhalten werden.

Die Arbeitgeber hatten die Legitimation der CGFP im sozialen Dialog in Frage gestellt. Was halten Sie davon?

Wir sind die prägende Gewerkschaft für den öffentlichen Dienst, sodass wir einen vollen Platz im Ständigen Ausschuss für Arbeit und Beschäftigung haben sollten. Und wenn Arbeitgeber das Modell des sozialen Dialogs im Allgemeinen angreifen, ist es auch die Rolle des CGFP, diesen Dialog zu verteidigen.

Was sind Ihre Erwartungen für das Jahr 2020?

Erstens die Sozialwahlen im öffentlichen Dienst, bei denen wir unser Ergebnis verbessern und unsere Stellung als erste Gewerkschaft im öffentlichen Sektor ausbauen wollen. Dann wird es Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag geben. Und wir wollen eine Erhöhung des Indexpunktes erreichen (Anmerkung der Redaktion: eine Erhöhung der Gehälter).

(mau/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Den Housecker am 10.12.2019 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Weini gett mol Eppes fier d'ARBECHTER beim STADT gemeet?????

    einklappen einklappen
  • Arm am 10.12.2019 11:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hätte mich ja nicht gewundert wenn die Beamte nicht noch ein bisschen einsammeln möchten Die anderen Leute können ja wieder in die Röhre gucken wie immer

  • Alain am 10.12.2019 10:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An Pensionären sin dat Toperten. 3 oder 4 Schichtesystem, 40 Joer an mei geschaft, wat hun dei?

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Arm am 10.12.2019 18:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Jack hun nach nie en vum Stadt gesin den Drock hat oder du bas den enzechen

  • Jack am 10.12.2019 16:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    E ganze Koup Leit hei dei null awer null Ahnung hun wei et beim Staat zougeet, där geift nach all ferm kreischen, Geld as net alles gleeft mer. Vun deenen Leit dei hei sou bashen, geifen der net vill dem Drock standhaalen, gleewt mer.

  • Jack@ arm am 10.12.2019 16:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dat leit net um Staat mais un ären Gewerkschafften an un der UEL.

  • Jack@Logo am 10.12.2019 16:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Si beim Staat där mat keng Woch do, wetten,?

  • John Doe am 10.12.2019 16:31 Report Diesen Beitrag melden

    Diejenigen welche im privaten Bereich arbeiten und Steuern zahlen, sind diejenigen welche die Gehälter des öffentlichen Dienstes bezahlen. Und dann demonstrieren diese Leute noch für mehr Geld?! Die Gehälter des öffentlichen Dienstes müssten per Volksbefragung innerhalb der Privatwirtschaft bestimmt werden. Öffentlicher Dienst: How dare you!