In Luxemburg

08. Februar 2019 16:53; Akt: 08.02.2019 17:17 Print

Die Frauenquote in Vorständen ist erfüllt

LUXEMBURG – Frauen sollten bis zum Jahr 2019 40 Prozent der Mitglieder in den Verwaltungsräten ausmachen, so lautete das Ziel der früheren Regierung. Dieses Ziel wurde erreicht.

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Die Minister Taina Bofferding und Étienne Schneider stellen das Ergebnis der Frauenquote aus dem Jahr 2014 vor. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Das im Jahr 2014 gesetzte Ziel, 40 Prozent der Posten in Verwaltungsräten öffentlicher Institutionen mit Frauen zu besetzen, wurde erreicht. Dies spiegelt sich in den Ergebnissen einer jüngsten Zwischenbilanz wider, die Taina Bofferding, Ministerin für Gleichstellung von Männern und Frauen, und Etienne Schneider, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, vorgestellt haben. In der Zwischenbilanz sollten die Bemühungen der Regierung um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in Entscheidungsgremien evaluiert werden.

So beträgt die Quote der Frauen, die den Staat in Entscheidungsgremien öffentlicher Institutionen vertreten, zum jetzigen Zeitpunkt 40,19 Prozent (gegenüber 30,34 Prozent im Januar 2015). «Das ist ein bedeutender Erfolg», sagen die Minister. Darüber hinaus erreicht die Zahl der Frauen in Vorständen öffentlicher Institutionen – einschließlich derjenigen, die andere Partner als den Staat vertreten – 34,69 Prozent (im Januar 2015 waren es 27,41 Prozent). Für Unternehmen zeigt die Bilanz einen Anstieg um 6 Prozentpunkte auf 30,58 Prozent von Frauen, die den Staat vertreten.

«Dieses 40 Prozent-Ziel hat die Diskussion über das Profil von Direktoren intensiviert», sagt Taina Bofferding. Es sei ein effektiver Weg, um Einstellungen zu ändern. «Quoten sind keine Wunderlösung, aber sie können helfen, das Gewicht der Tradition zu überwinden.»

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert G. am 08.02.2019 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man es mit Kompetenz und sozialer Intelligenz nicht schafft, muss man es halt mit Quoten gehen. Sehr bedauerlich. Leider bringt das mit sich dass Leute die durch eine Quotenprozedur auf eine Stelle kommen, bei einer Entscheidungsfindung geflissentlich übergangen werden. Wie man in den USA nachvollziehen kann. Dort gibt es Quoten für viele Fälle. Farbige, Latinos, Frauen, Ureinwohner, Einwanderer, Auswanderer, Wahlen und so weiter. Sollen Quoten also die Lösung sein oder nur neue Probleme schaffen? Meines Erachtens wohl eher das letztere.

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  • Jos am 09.02.2019 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich warte ja immer noch auf das gleiche Engagement bei der Schaffung von Frauenquoten bei Müllwerkern, LKW-Fahrern etc....oder Männerquoten bei Erziehern, Kosmetiker-innen.. ach dafür gibt es gar kein Wort ....!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jos am 09.02.2019 14:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ich warte ja immer noch auf das gleiche Engagement bei der Schaffung von Frauenquoten bei Müllwerkern, LKW-Fahrern etc....oder Männerquoten bei Erziehern, Kosmetiker-innen.. ach dafür gibt es gar kein Wort ....!

  • Robert G. am 08.02.2019 17:51 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man es mit Kompetenz und sozialer Intelligenz nicht schafft, muss man es halt mit Quoten gehen. Sehr bedauerlich. Leider bringt das mit sich dass Leute die durch eine Quotenprozedur auf eine Stelle kommen, bei einer Entscheidungsfindung geflissentlich übergangen werden. Wie man in den USA nachvollziehen kann. Dort gibt es Quoten für viele Fälle. Farbige, Latinos, Frauen, Ureinwohner, Einwanderer, Auswanderer, Wahlen und so weiter. Sollen Quoten also die Lösung sein oder nur neue Probleme schaffen? Meines Erachtens wohl eher das letztere.

    • meinen Sie damit, ... am 10.02.2019 06:33 Report Diesen Beitrag melden

      ... dass mann es den weissen Männern mit ihrer Kompetenz u sozialen Intelligenz (heisst wohl ... wie mann die Andern übers Ohr hauen muss für die eigenen Interessen oder ... wie mann sich anlegt, um das zu bekommen, was den Anderen gehört!? ... oder wie mann die Rechte Anderer beschneidet?!...) überlassen soll, denn Quoten für Frauen, Farbige, Latinos, Ureinwohner, Einwanderer ... bringen sowieso nur Probleme u sie werden sowieso übergangen ... u dabei denkt mann nicht mal an Quoten für Tiere, Pflanzen o Kinder, die alles erleiden müssen, was mann ihnen antut ... ohne Rechte u ohne Quote!

    • alles verstan am 10.02.2019 07:24 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn frau es mit Kompetenz und sozialer Intelligenz nicht schafft, muss mann es halt mit Quoten gehen ... bei einer Entscheidungsfindung geflissentlich übergangen ... ach sooooo funktioniert Quotenreglung für Frauen, Farbige, Latinos, ... ! ...

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