Nach Regierungsrat-Sitzung

25. August 2021 13:00; Akt: 25.08.2021 13:07 Print

«Die fünf Intensivpatienten sind nicht geimpft»

LUXEMBURG – Premierminister Xavier Bettel hat nach der Regierungsrat-Sitzung einen Überblick über die Krisen-Themen Corona, Hochwasser und Afghanistan geliefert.

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Premierminister Xavier Bettel (DP) ist am Mittwochmittag vor die Presse getreten, um einen Überblick über die Situationen zu geben, welche die Regierung aktuell besprechen. Dabei gehe es nicht nur um das Pandemie-Geschehen im Land, sondern auch um die Hochwasser-Katastrophe und den Afghanistan-Konflikt.

Die Corona-Lage beschreibt der Regierungschef als weitgehend stabil, auch wenn die Zahlen in Luxemburg leicht steigen würden. Dies könne man auf Reiserückkehrer zurückführen. Größter Übertragungsfaktor im Land sei weiterhin die Familie. Die dominante Variante ist eindeutig Delta.

Klare Worte findet Bettel im Hinblick auf die aktuellen Corona-Patienten in den Krankenhäusern. «Die fünf Personen auf der Intensivstation und davon einer, der intubiert ist, sind nicht geimpft», so der Premier. Von den übrigen Krankenhaus-Patienten seien darüberhinaus ebenfalls 80 Prozent nicht geimpft. Bettel stellt mit ernster Miene klar: «Die Impfung schützt gegen einen schweren Verlauf.»

« Klimwandel auch in Luxemburg »

Im Hinblick auf die Hochwasser-Katastrophe lobt der Premier die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung und unterstreicht auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern. Er bezeichnet es als «Glück», dass Luxemburg Mitte Juli keine Toten zu beklagen hatte. «Wir sehen, dass der Klimawandel auch in Luxemburg Realität ist», so Bettel. «Wir müssen agieren und gegen die Erderwärmung vorgehen, um den nächsten Generationen auch eine Lebensqualität zu garantieren».

« Keine Garantien »

Die Afghanistan-Krise bezeichnet Bettel als «menschliche Tragödie» und resümiert, dass die internationale Gemeinschaft es nicht fertig gebracht habe, eine stabile und nachhaltige Zukunft für Afghanistan zu realisieren. Luxemburg habe mit seinen Nachbarländern zusammengearbeitet, um Wege zu finden, Leute sicher zum Flughafen in Kabul zu bringen.

«Ich bin erleichtert, dass der Flieger mit der Luxemburger Familie sicher in Europa angekommen ist», so Bettel. Eine Garantie, dass man alle Afghanen mit Verbindungen ins Großherzogtum evakuieren kann, könne er allerdings nicht geben. Die Lage sei unübersichtlich, auch weil aktuell rund 200 Flugzeuge für die Luftbrücke im Einsatz sind. Wer in welchem Flieger sitzt, sei teilweise gar nicht genau zu überblicken.

Für weitere Infos zur Afghanistan-Krise verweist Bettel auf die Pressekonferenz ab 13 Uhr mit Außenminister Jean Asselborn (LSAP) und Armeeminister und Vizepremier François Bausch (déi Gréng).

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pablo am 26.08.2021 08:47 Report Diesen Beitrag melden

    A wann et keng Delta Variant mei gëtt da kommen se mat enger Gamma Variant. Ech glewen eise Politiker net mei. Halt einfach op Leit an Angscht ze versetzen et geet soulues dier.

  • muna am 25.08.2021 19:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ech glewen dem Mensch do naischt mä

  • Octopus am 25.08.2021 15:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An nach eppes, een deeen sech net u seng eegen Regelen hält souguer Corona kritt, huet de Baack ze haalen, an deenen aaneren Leit net firzeschreiwen wat se ze maan hun.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Octopus @proimpfung am 27.08.2021 16:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Soen net den Contraire, geif mer awer mei Transparanz vun der Regierung wenschen, well et gin Leit dei schweier Niewewiirkungen hun!

  • Pro Impfung am 27.08.2021 01:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ech gouf 2 x mat Pfizer geimpft an hat guer keng Niewenwirkungen. Sinn frou dat ech mech impfen gelooss hun well et gëtt keen besseren Schutz.

  • Octopus @Gen X am 26.08.2021 22:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et get kennen an kennen, hun och Bekannten deenen ech net alles zielen, Ech wollt un sech jo. och keng prozentual Statistik obstellen, vun deenen 13 dei ech kennen hun 4 Steck krass Nowirkung, 1 as hallew blann ob engem Aan gin, den aaneren huet ferm Härzproblemen kruut, eent huet no der Impfung en Bebe kruut dee schweier krank as, an dee veierten huet mobiliteitsproblemen mat engem Aarm kruut, dei aaner hun mini Niewenwierkungen wei Kappwei an aaner Klengechkeeten. Zielen hei kee Blödsinn, duet och am Ufank alles Zoufall, bis Ech mat verschiddenen geschwaat hat. Desweideren get et eng Studie vun engem Schweizer Institut vum Juni, doran get vun engem Explosiven Ustieg vun den Niewierkungen geschwaat, mat Zuelen en Ustieg vun 50% innerhalb vun engem Mount, hun mir dat ganzt hei net aus den Fangeren gesuckelt.

    • bruce am 27.08.2021 07:54 Report Diesen Beitrag melden

      vun 23 leit dei sech impfen geloos hun dei ech perseinlech kennen haten 4 kappweih a schuttelfrost 9 haten just e beschen den aarm wei 10 dovunner haten guer naischt

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  • Octopus am 26.08.2021 21:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hat en Link vun engem Schweizer Institut hei gepost wou een dat alles kann niliesen, mais dei leiw Zensur.

  • Gen X am 26.08.2021 18:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Octopus : Mein Freundeskreis ist grösser, aber seltsamerweise hatte da niemand schlimme Nebenwirkungen …