Krise in Luxemburg

27. Mai 2020 14:28; Akt: 27.05.2020 14:31 Print

Die Hälfte der Beihilfe-​​Anträge wurde abgelehnt

LUXEMBURG – Vielen Unternehmen wurden staatliche Beihilfen zur Bewältigung der Krise verweigert. Die Ministerien haben eine Erklärungen abgegeben.

storybild

Beaucoup d'entreprises, notamment des commerces fermés, ont demandé les aides. (Bild: L'essentiel)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nicht alle Unternehmen, die während der Gesundheitskrise oder dem Lockdown Hilfe beantragt haben, waren zufrieden. Bezüglich der in den großherzoglichen Verordnungen vom 25. März und 8. April vorgesehenen Beihilfen für Unternehmen und Selbständige wurde fast die Hälfte der Anträge abgelehnt (47 Prozent). Dies geht aus der Antwort von den Ministern Franz Fayot (LSAP, Wirtschaft) und Lex Delles (DP, Mittelstand) auf die Anfrage der Abgeordneten Martine Hansen und Marc Spautz (CSV) hervor.

Demnach wurden 54 Prozent der Unternehmen und 15 Prozent der Selbständigen mit einer Ablehnung konfrontiert. Die sehr hohe Zahl in der ersten Kategorie «erklärt sich aus dem Kontext», teilen die Minister mit. Zu Beginn der Krise war nur eine Hilfsmaßnahme, ein Zuschuss von 5000 Euro, geplant. Um davon profitieren zu können, musste die Einrichtung jedoch auf Beschluss des Staates geschlossen werden. Viele Strukturen, die aus Mangel an Kunden geschlossen wurden oder schwere Verluste verzeichneten, beantragten jedoch weiterhin die Subvention. «Manchmal wussten die Manager sehr wohl, dass ihr Antrag abgelehnt werden würde, aber es gab keine andere Vereinbarung», sagt ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums.

Später wurde die Palette der Beihilfen erweitert, zunächst auf Unternehmen, die einen Umsatzrückgang von mindestens 50 Prozent erlitten hatten, und dann auf Selbständige. Wie aus der Antwort der Minister hervorgeht, seien Ablehnungen dann ausgesprochen worden, wenn etwa die Bedingungen nicht erfüllt gewesen wären, eine Niederlassungserlaubnis gefehlt habe oder die Antragsteller den falschen Antrag ausgefüllt hätten.

(jg/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Damit am 27.05.2020 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Mir verhaalen eis. Dei eng Halschent ass Keen well et gett "keen am Reen stoen gelos". Alles gesot!

  • Knouterketti am 27.05.2020 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esou vill zu „ed gett keen am Reen stoen geloos“ daat ass e starkt Steck

  • Nico am 27.05.2020 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    aha. also get panic gemaach iwwerall, keen soll méi raus, oder an d'geschäfter an elo gin ausrieden geholl fir näischt ze bezuelen oder wéi gesäit et aus? also wann mir esou géife schaffen an der realer Wirtschaft, dann paakt direct alleguer d'kofferen. mol am eescht. waat fällt iech delpessen dann nach alles an fir d'Wirtschaft an Europa an den Aasch ze setzen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Knouterketti am 27.05.2020 16:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Esou vill zu „ed gett keen am Reen stoen geloos“ daat ass e starkt Steck

  • Damit am 27.05.2020 15:45 Report Diesen Beitrag melden

    Mir verhaalen eis. Dei eng Halschent ass Keen well et gett "keen am Reen stoen gelos". Alles gesot!

  • Nico am 27.05.2020 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    aha. also get panic gemaach iwwerall, keen soll méi raus, oder an d'geschäfter an elo gin ausrieden geholl fir näischt ze bezuelen oder wéi gesäit et aus? also wann mir esou géife schaffen an der realer Wirtschaft, dann paakt direct alleguer d'kofferen. mol am eescht. waat fällt iech delpessen dann nach alles an fir d'Wirtschaft an Europa an den Aasch ze setzen.

  • The Masked Knadderer am 27.05.2020 14:59 Report Diesen Beitrag melden

    All Trick as gudd vir eise Staat wann ee kee Su well ausgin. Ech kennen ee Cafetier den den Café durch de Lockdown huet misse zou maachen an deen sei Personal an den Chomage huet misse schecken an den en massiven Emsatzreckgang ze verbuchen hat huet sein Antrag oofgelehnt kritt ouni ersichtleche Grond. An dat fannen ech net korrekt. A wann och mol den een oder aneren dee falsche Formular ausgefellt huet dann schreiw dei Persoun un a so hier wat dee richtege Formular as an dat en dat en neien Antrag ka stellen. Nee einfach Antrag oofgelehnt an de Staat muss keng Suen eraus gin, dat as en NOGO