Horesca-Generealsekretär

25. Oktober 2020 17:09; Akt: 25.10.2020 17:11 Print

«Die Menschen zu Hause haben nicht aufgepasst»

LUXEMBURG – Bars und Restaurants werden am härtesten von der Ausgangssperre betroffen sein. Trotzdem lobt François Koepp, Generalsekretär der Horesca, die Regierung.

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François Koepp, Generalsekretär der Horesca, steht hinter der Entscheidung der Regierung.

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«Ehrlich gesagt habe ich damit gerechnet», sagt François Koepp 48 Stunden nach der Ankündigung einer Ausgangssperre von 23 Uhr bis 6 Uhr in Luxemburg. «Die Regierung hat das Richtige getan, wir unterstützen sie! Wenn nichts entschieden worden wäre, hätte es noch schlimmer kommen können, mit dem Risiko eines kompletten Lockdowns», so der Generalsekretär der Horesca.

«Nein, wir sind kein Hot Spot. Covid-19 breitet sich aus, weil die Menschen zu Hause nicht darauf geachtet haben. Dann gehen sie hinaus und infizieren andere Menschen», kritisiert Koepp. «Und die Horesca soll als Kollateralschaden einer zweiten Welle der Epidemie erscheinen, von der die meisten europäischen Länder betroffen sind.» In Luxemburg beginnt die Ausgangssperre mit 23 Uhr erst später am Abend als in vielen anderen Ländern. Der Generalsekretär begrüßt diese Entscheidung: «Zum Glück ist es nicht 19, 20 oder 21 Uhr. Natürlich werden sich die Restaurantbesitzer anders organisieren müssen, indem sie beispielsweise eine Stunde früher öffnen.»

« Wir wünschen uns etwas Toleranz »

«Die nächsten Monate werden schwierig sein, bevor, wie ich hoffe, die Impfungen im März beginnen», so Koepp. «In der Zwischenzeit wird das Hotel- und Gaststättengewerbe noch weiter leiden», prognostiziert der Generalsekretär, der seine Branche dazu auffordert, «die Anweisungen zu respektieren und die Mitarbeiter zu ermutigen, sich testen zu lassen». Zur Bewältigung dieser neuen Welle und der neuen Maßnahmen, könnten auch neue Hilfen eingeführt werden, bestätigt François Koepp. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht die Übernahme eines Teils der Fixkosten von Hotels, Cafés und Restaurants.

Koepp wünscht sich aber auch gleichzeitig etwas Nachsehen von der Police Grand-Ducale. «Manchmal braucht es etwas Zeit, bis die Kunden wieder auf den Parkplatz und nach Hause gehen. Sie müssen Zeit haben, sich daran zu gewöhnen. Daher wünschen wir uns etwas Toleranz für die Maßnahme, die es in der jüngeren Geschichte Luxemburgs noch nie gegeben hat.»

(th/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean am 25.10.2020 17:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Total falsch! Die Menschen haben in den Cafés nicht aufgepasst und die sind die Hotspots! Gebt den Leuten Zuhause nicht die Schuld! Die Cafés sind überfüllt Abends am Wochenende mit Kunden ohne Masken und Distanz! Gestern Abend bei mir in der Stadt in einem Café eine "Soirée" mit DJ voller Franzosen! Das wird natürlich alles verheimlicht dass die Cafés nicht zugemacht werden sollen!

  • Superjemp am 25.10.2020 18:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lieber Herr Generalsekretär, Wenn ich diese Aussagen und Argumente höre, wird mit kotzübel !!!

  • Fred Feuerstein am 26.10.2020 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    an wievil Kellner hun ech well gesin,wu de Mask am Service ennert der Nues hängt.Wuel een Humpen zevill gezaapt?

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Meck am 01.11.2020 10:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wien ka fir en Ongleck?

  • Alko Schluppi am 28.10.2020 06:00 Report Diesen Beitrag melden

    Schuld sind immer die Andern, denn wir waschen unsere Hände regelmässig in Unschuld u gurgeln mit desinfizierendem Alkohol ... u jetzt kriegen wir noch mehr Polizei, die uns nach dem Schluck den Weg nach Hause verstellt! ... also liebe Leute, lasst die Finger vom Gaspedal u die Füsse vom Steuerrad u bleibt schön brav zu Hause, denn um 11°° muss jeder schön brav im Bettchen liegen, nach einer gruseligen nochniedagewesenen märchenhaftverhafteten Gruselgutenachtgeschichte von unserer verantwortlichen Regierung, die bald nachschauen kommt, ob die Äuglein auch fest verschlossen sind ...

  • ToniM. am 26.10.2020 20:50 Report Diesen Beitrag melden

    An den doten hät nach gären Klienten, an dann facht'en geint Leit, dat Aa......h!

  • kopfschüttelnd am 26.10.2020 13:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also, bei so einer Aussage bekomme ich Schnappatmung. Kommt so etwas dabei raus, wenn man zi oft Gast im eigenen Sektor ist ?

  • Fred Feuerstein am 26.10.2020 11:14 Report Diesen Beitrag melden

    an wievil Kellner hun ech well gesin,wu de Mask am Service ennert der Nues hängt.Wuel een Humpen zevill gezaapt?

    • Den Gummi. am 26.10.2020 20:06 Report Diesen Beitrag melden

      Genau Fred, dofir gin ech sou bal net mei an den Restaurant !

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