Geoblocking

30. November 2018 08:09; Akt: 30.11.2018 08:17 Print

«Für Kunden wird sich letztlich wenig ändern»

LUXEMBURG – Ab Montag wird das «Geoblocking» in der EU flexibler gestaltet. Die neue Verordnung wird laut Einschätzung von Experten aber nicht alle Hindernisse überwinden können.

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Der Online-Handel zwischen EU-Ländern bleibt problematisch. (Bild: AFP)

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Im vergangenen Jahr weigerte sich Wirtschaftminister Étienne Schneider, die vorgeschlagene europäische Verordnung zur Bekämpfung des sogenannten Geoblockings (siehe Infobox) zu unterstützen. Er war der Auffassung, dass die Verordnung nicht weit genug ginge, weil insbesondere audiovisuelle Online-Inhalte ausgeschlossen wurden und weil Dienstleister nicht verpflichtet wurden, ihre Kunden an den gewünschten Adresse zu beliefern.

«Aus Sicht der Kunden ist eines der größten Hindernisse, dass die Verordnung die Händler zwar verpflichtet, ihnen den Zugang zu den von ihm angebotenen Waren zu gewähren, sie aber weiterhin nicht in alle Staaten liefern müssen», erklärt Michaël Sibilia von der Handelskammer.

Aber auch wenn am Montag die europäische Verordnung gegen das Geoblocking beim Online-Kauf in Kraft tritt, wird sich letztendlich für die Kunden wenig ändern. «Die Probleme bei Lieferungen mit territorialen Beschränkungen werden dadurch nicht gelöst», so Sibilia weiter. Auch der Zugang zu Online-Videos, insbesondere im Bereich des Sports, sei weiterhin nicht von überall möglich, da «audiovisuelle Dienste, einschließlich die Übertragung von Sportereignissen, von der Verordnung ausgenommen sind».

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 30.11.2018 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also huet sech absolut guer neicht geännert. As gesetzlech emgesaat gin waat längst Norme wo. Wei oft huet een op Amazon an anner siten eppes gesin waat een an den Warenkorb konnt leen vir dono ze liesen „liefert nicht nach Luxemburg“? Geldverschwendung un Politiker. Se sollen entloos gin vir dei Verschwendung!

  • Packito am 30.11.2018 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wat soll de Quatsch wann eppes deicideiert get da soll et och richteg gemeet gin an net hallef. Well wat dingt dat mesch wann ech op Seit vun engem Händler kommen awer net do kann akafen well en net an mei Land liwwert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • irgendeen am 30.11.2018 13:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also huet sech absolut guer neicht geännert. As gesetzlech emgesaat gin waat längst Norme wo. Wei oft huet een op Amazon an anner siten eppes gesin waat een an den Warenkorb konnt leen vir dono ze liesen „liefert nicht nach Luxemburg“? Geldverschwendung un Politiker. Se sollen entloos gin vir dei Verschwendung!

  • Packito am 30.11.2018 10:14 Report Diesen Beitrag melden

    Wat soll de Quatsch wann eppes deicideiert get da soll et och richteg gemeet gin an net hallef. Well wat dingt dat mesch wann ech op Seit vun engem Händler kommen awer net do kann akafen well en net an mei Land liwwert.