Tornado in Luxemburg

27. August 2019 07:00; Akt: 27.08.2019 07:02 Print

Die Tornado-​​Opfer werden langsam ungeduldig

PETINGEN/NIEDERKERSCHEN – Die Anwohner haben den Tornado Mitte August hart zu spüren bekommen. Nun ist der Unmut groß über zu langsame Versicherer.

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Knapp drei Wochen nach dem Wirbelsturm, der Hunderte von Häusern und Fahrzeugen in Petingen und Niederkerschen beschädigt hat, warten die meisten Opfer immer noch auf eindeutige Antworten von ihren Versicherern. Vor Ort arbeiten aber auch Handwerker bereits vereinzelt an Dächern und Fassaden.

«Mein Versicherer hat mir jemanden geschickt, um die Kosten der Arbeiten zu ermitteln, und meine Akte wird gerade untersucht», erklärt René, der die Reparatur von Dach, Fassade, Rollläden und Fenstern seines Hauses an der Route de Luxembourg nach Petingen auf rund 250.000 Euro schätzt. «Der erste Dachdecker, den ich kontaktierte, sagte mir, dass er die Arbeiten erst im Juni 2020 ausführen könne. Die Menschen beginnen, die Geduld zu verlieren.»

40.000 Euro vorgestreckt

Johnny, der in der gleichen Straße wohnt, hat mehr Glück. Sein Dach, das am 9. August völlig zerstört wurde, wird bereits repariert. «Ich habe 40.000 Euro aus eigener Tasche gezahlt, damit die Arbeiten beginnen können, dann habe ich ein Einschreiben an meine Versicherung geschickt, die sich bereiterklärt hat, die Rechnung rückwirkend zu begleichen», sagt er.

(Pascal Piatkowski/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kneckjang am 27.08.2019 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Die Leute ,die nicht zufrieden mit der Versicherung sind,sollen alles publik machen,damit andere Leute für den Fall gewappnet sind.Einfach alles an die Presse weiter geben,die werden sich freuen und sie werden sehen wie das Blatt sich wendet.

  • kaa am 27.08.2019 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin och der Meenung d Nimm vun den schwarze Schof bei den Assurancen sollen publik gemach gin (hun eng Iddi wien derbäi ass). Denken awer dat Medien se net publizéieren géifen: Angscht virun enger Klo en diffamation, an Angscht e Client ze verléieren, schliesslech schalten Assurancen Reklamen an anner Annoncen. Voilà la triste réalité! Mäi Matgefill fir d‘Affer.

  • Jeannot Z. am 27.08.2019 07:33 Report Diesen Beitrag melden

    Reparaturen für 250.000 € ??? Hätte der gute Mann nicht besser, ein neues Haus bauen zu lassen. Das Grundstück wird ihm ja wohl gehören.

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kenni77 am 27.08.2019 22:19 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @jeannot z Aber nicht hier in Luxemburg, dafür gibt es geradewegs eine Garage ohne Wasseranschluss !

  • JC am 27.08.2019 18:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    genau dat . wan én d'Déier mam Numm nennt , ged de Kommentar geläscht oder ned publizéiert ! dommader léist sech gudd spékuleieren op Käschten vun den Affer . an eis Politik enerstetzt esou ( Abus de confiance ) och nach . fazit : verloss dech op d'Assurencen an op d'Politick , da bass de Verloss !

  • kaa am 27.08.2019 13:15 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Sin och der Meenung d Nimm vun den schwarze Schof bei den Assurancen sollen publik gemach gin (hun eng Iddi wien derbäi ass). Denken awer dat Medien se net publizéieren géifen: Angscht virun enger Klo en diffamation, an Angscht e Client ze verléieren, schliesslech schalten Assurancen Reklamen an anner Annoncen. Voilà la triste réalité! Mäi Matgefill fir d‘Affer.

  • Julie am 27.08.2019 10:35 Report Diesen Beitrag melden

    Man könnte soviel Versicherungen abschliessen dass vom Lohn nichts mehr übrig bleibt. Die Frage die sich grundsätzlich stellt ist ob man besser ins mögliche Unglück oder Glück investiert , nämlich für das ganze Geld Loto spielt. Versicherungen bezahlen einen Bruchteil der Schäden wenn überhaupt. Nachdem ich 40 Jahre eine Versicherung bezahlt habe, reiss ich das Haus ab um ein modernes neues zu bauen ( schlimmer als jeder Tornado ) und das Geld für die Versicherung war sozusagen für die Katz. Die Zahlungsmoral der Versicherungen ist eh schlecht, lieber führen sie Prozesse

  • Kneckjang am 27.08.2019 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    Die Leute ,die nicht zufrieden mit der Versicherung sind,sollen alles publik machen,damit andere Leute für den Fall gewappnet sind.Einfach alles an die Presse weiter geben,die werden sich freuen und sie werden sehen wie das Blatt sich wendet.