Large-Scale Testing

18. Juni 2020 13:35; Akt: 18.06.2020 13:41 Print

«Die zweite Welle ist eine reelle Gefahr»

Jede Woche wird eine Person aus unserem Umfeld auf das Coronavirus getestet. In einer Pressekonferenz erklären die Experten, welche Vorteile das Large-Scale Testing hat.

storybild

«Ich glaube wir machen hier was, das sich wirklich lohnt», erklärt Dr. Ulf Nehrbass. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Wenn auch die Fallzahlen in Luxemburg derzeit konstant bleiben, steht am Ende weiterhin ein großes Fragezeichen: Wie wird es weitergehen? Die letzten Prognosen hatten den epidemischen Verlauf des Coronavirus deutlich überschätzt, allerdings fällt es wegen der Dunkelziffer an Infizierten weiterhin schwer, die Auswirkungen der Krankheit einzuschätzen.

Bislang gehen die Experten für jeden Erkrankten von drei weiteren Fällen aus. In einer Pressekonferenz äußerte sich das Team der Research Luxembourg Covid-19 Taskforce am Donnerstagmittag erneut zum Large-Scale Testing, um darauf aufmerksam zu machen, welche positiven Aspekte das Contact Tracing mit sich bringt.

Striktes Monitoring kann eine zweite Welle verhindern

Laut den Experten verläuft die Kontaktverfolgung derzeit effizienter als gedacht. Das liege unter anderem auch daran, dass sich derweil rund 50 Prozent der kontaktierten Personen auf Sars-CoV-2 testen lassen. Seit dem 16. Juni werden wöchentlich 150.000 Einladungen verschickt, zwischen 7000 und 8000 Personen lassen sich täglich testen. Ein Prozentsatz, der sich «in eine vernünftige Richtung» bewegt. Die Kampagne soll noch bis zum 27. Juli laufen.

Das Programm ziele konsequent darauf ab, eine zweite Welle zu vermeiden, oder sie im schlimmsten Fall gleich eindämmen zu können, erklärte Paul Wilmes. «Denn die zweite Welle ist nichts Hypothetisches, es ist eine reelle Gefahr.»

Ein Punkt, den auch Dr. Ulf Nehrbass nochmals unterstreicht. Das Ziel sei es nun, ein engmaschiges Netz zu schaffen, um Infektionsketten so früh wie möglich zu durchbrechen. Das schaffe nicht nur mehr Sicherheit, sondern reduziere auch den psychologischen Druck, den derzeit viele Menschen wegen der Angst vor der Ansteckung verspüren. Doch auch eine zweite Welle, könne, wenn alle sich testen lassen, dank des proaktiven Contact Tracings wie eine Flamme erloschen werden.

(Liz Mikos/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pablo am 18.06.2020 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Gut ich bin heute negativ getestet worden und am wochenende hatte ich kontakt mit jemandem der covid hatte ohne es zu wissen, dann bin ich immer noch im glauben ich bin frei von covid obwohl es nicht stimmt also was soll der Quatsch.

  • PSV am 20.06.2020 00:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich hier die Kommentare lese da sieht man wieviel Leute den Kopf auf dem Rumpf haben damit es ihnen nicht in den Hals regnet vor allem von dem Pablo !

  • Tingeli am 21.06.2020 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann mir kaum ein Lächeln verkneifen beim Wort "Experten".

Die neusten Leser-Kommentare

  • Tingeli am 21.06.2020 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kann mir kaum ein Lächeln verkneifen beim Wort "Experten".

  • Né Merci am 20.06.2020 16:02 Report Diesen Beitrag melden

    Mer musse an Zuch an Bus permanent eng Masque undoen fir dann am Restaurant um selweschten Desch ouni ze setzen an vun den Noppern ugestach ze ginn. Ech halen Distanz an ginn net an d´Geschäfter esou ech dat vermeiden kann. Ech ginn mer elo net den Virus oprafen fir just engem seng Kées ze fellen.

  • PSV am 20.06.2020 00:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wenn ich hier die Kommentare lese da sieht man wieviel Leute den Kopf auf dem Rumpf haben damit es ihnen nicht in den Hals regnet vor allem von dem Pablo !

  • Arm am 19.06.2020 00:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das was ich am besten finde ist ältere Leute bekommen eine Einladung zum Test die meisten haben kein Computer und die Telefonnummer ist niemand zu erreichen meine Mutter hat 4 Stunden lang probiert darum ist das alles Quatsch die ist dann auf der Corona Station gefahrenMit dem Bus und dann habt ihr drei Tage später einen Termin gemacht ist das nicht ein wenig lächerlich

  • Netdentrump am 18.06.2020 19:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    @Pablo an @yesitsme274 Um den Kopf in den Sand zu stecken ist es einfacher ihr geht in die Wüste! Da seid ihr dann auch vor Corona geschützt. (Vergesst nicht euch testen zu lassen, falls ihr zusammen...)