Südregion

03. April 2018 15:24; Akt: 04.04.2018 07:46 Print

Dieschbourg rechtfertigt Unesco-​​Bewerbung

DIFFERDINGEN – Die ehemaligen Tagebaugebiete sowie deren Umland sollen Unesco-Reservat werden. Umweltministerin Carole Dieschbourg erklärt nun, wieso.

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Der «Giele Botter» steht bereits jetzt unter Naturschutz. Bald könnte ein Unesco-Reservat daraus werden. (Bild: Tohma/Flickr )

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Luxemburg tut was für den Umweltschutz. Dazu hat das Großherzogtum mit dem «Mëllerdall» bereits ein Biosphärenreservat geschaffen. Jetzt soll das nächste Umweltprojekt folgen. Bürgermeister und ProSud-Vorsitzender Roberto Traversini (Déi Gréng) hat in der Gemeinderatssitzung am 7. März darauf hingewiesen, dass die Gemeinde Differdingen dabei sei, «die Südregion von der Unesco schützen zu lassen».

In einer Antwort auf die parlamentarische Anfrage des Abgeordneten Fernand Kartheiser (ADR), welchen Mehrwert diese Maßnahme für die Region habe, erklären der für Kultur zuständige Premierminister Xavier Bettel (DP) und Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng), dass dieser Unesco-Antrag dem Ziel diene, «den natürlichen, historischen und soziokulturellen Ressourcen [der Region] Rechnung zu tragen».

Windpark als Teil des nachhaltigen Projekts

Sollte die Südregion zum Unesco-Biosphären-Reservat erklärt werden, so werde dort «großen Wert auf nachhaltige Entwicklung gelegt», so Dieschbourg weiter. Aus diesem Grund schließe sich auch «der geplante Windpark der Gemeinde Differdingen gut an das Konzept eines Biosphären-Reservates an, da erneuerbare Energien ein wichtiger Bestandteil von nachhaltiger Entwicklung sind».

Entschieden ist allerdings noch nichts. Derzeit beschäftige sich eine Arbeitsgruppe bestehend aus Vertretern der Unesco-Kommission sowie verschiedener Regierungs- und Naturschutzorganisationen mit dem «komplexen Vorgang», so der Wortlaut in der parlamentarischen Antwort. Das Projekt sei auch im Kontext von Esch 2022 zu sehen, allerdings als langfristiges Projekt «über das Kulturjahr hinaus», sagt Dieschbourg. Der finale Antrag werde bei der Unesco in Paris im September 2019 eingereicht.

(dix/L’essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • GUGU am 04.04.2018 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Den «Giele Botter», ech muss schmunzelen, well wann een wees wat do alles begruewen gin ass fir Ëiwegkeet, duerno als Naturschutzgebitt erklärt gin ass, an Kiischt um Kuch wir den Label vun der UNESCO, an dat och alles BIO bleift get dat all Weekend gewürzt mat esou vill Feinstaub, passt alles bei Politik vun haut.

  • Schoko oder Vanille am 03.04.2018 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht auch den Pudding-Berg zwischen Esch und Monnerich als Bio von der Unesco schützen lassen?

Die neusten Leser-Kommentare

  • GUGU am 04.04.2018 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Den «Giele Botter», ech muss schmunzelen, well wann een wees wat do alles begruewen gin ass fir Ëiwegkeet, duerno als Naturschutzgebitt erklärt gin ass, an Kiischt um Kuch wir den Label vun der UNESCO, an dat och alles BIO bleift get dat all Weekend gewürzt mat esou vill Feinstaub, passt alles bei Politik vun haut.

  • Schoko oder Vanille am 03.04.2018 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht auch den Pudding-Berg zwischen Esch und Monnerich als Bio von der Unesco schützen lassen?