Tanken in Luxemburg

21. Oktober 2019 16:10; Akt: 22.10.2019 12:50 Print

Diesel-​​Verkäufe sinken nach Steuererhöhung

LUXEMBURG - Die Erhöhung der Kraftstoffsteuern hat zu Umsatzeinbußen geführt. Besonders am Diesel verdient der Staat seit dem 1. Mai weniger.

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Die Steuererhöhung auf Diesel hat sich negativ auf die Verkäufe ausgewirkt.

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Die Erhöhung der Steuern auf Kraftstoff hat die Gewohnheiten der Autofahrer in Luxemburg und der Großregion verändert. Das haben Beamte der Zoll- und Verbrauchsteuerverwaltung den Abgeordneten der Chamber am Montag im Finanz- und Haushaltsausschuss mitgeteilt.

Seit der Erhöhung der Kraftstoffsteuern (zwei Cent für Diesel, ein Cent für Benzin) sei «ein Rückgang von rund 100.000.000 Litern beim Dieselverkauf» festgestellt worden, teilte die Regierung mit. Nach Berechnungen des Zolls mache das rund 35,5 Millionen Euro, die in der Staatskasse fehlen. Beim Benzinverbrauch wurde keine Veränderung festgestellt. Im Gegenteil: Der Absatz dieses Kraftstoffs stieg in den ersten neun Monaten des Jahres sogar um 5,8 Prozent, was vor allem auf die gestiegenen Verkaufszahlen von Benzinern zurückzuführen ist.

Die aus ökologischen Gründen beschlossene Preiserhöhung hat zu einem Rückgang des Tanktourismus geführt. Insgesamt erwartet der Staat in diesem Jahr 1,16 Milliarden Euro aus Kraftstoffsteuern, verglichen mit «nur» 828 Millionen Euro im Jahr 2016. Es sei darauf hingewiesen, dass der Tabakverkauf seit dem 1. Mai ebenfalls zurückgegangen ist. Dies sei auf die geringere Zahl an Tankstellenkunden zurückzuführen.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jay am 21.10.2019 16:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Der Dieselverkauf geht runter weil Diesel 1-2 Cent teurer wurde. Benzinverkauf geht hoch weil mehr Benziner verkauft wurden. Wieso wird keine Relation gemacht? Wenn mehr Benziner verkauft werden, werden dann auf der anderen Seite nicht auch weniger Dieselfahrzeuge verkauft? 1-2 Cent pro Liter beeinflusst den Tanktourismus? Dass ich nicht lache!

  • LosMathematicos am 21.10.2019 17:43 Report Diesen Beitrag melden

    100.000 Liter fehlendes Diesel bedeuten 35,5 Millionen Euro weniger in der Staatskasse? D.h. pro Liter Diesel verdient der Staat (mit einem Steueranteil von unter 50% je Liter) 3,55€. Ein Liter kostet jedoch 1,1€ aktuell. Mit einem Verkaufspreis von 1,1€ macht der Staat einen Gewinn von 3,55€! Stark! #mathematics #finance #nonsense

  • Jacques am 21.10.2019 21:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ich stimme User Jay zu, erst denken, dann schlussfolgern ...

Die neusten Leser-Kommentare

  • Chico @Zoe Leaf am 24.10.2019 14:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Natürlich wird das kommen das beste im voraus, es wird auch ein höherer Preis verlangt werden gegenüber dem gemeinen Hausstrom, der im übrigen auch sehr viel teurer werden wird wenn 40% der autos e-autos sind, was glauben Sie denn sonst. Erstes Jahr Ekonomie am Lyzeum. Nachfrage bestimmt den Preis

  • Julie am 22.10.2019 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    seit 1.mai ein Minus von 100.000 L macht im Jahr etwa 133.000 L. 35.500.000 € / 133.000 L = 266 € / L ?? ich nix verstehen !

    • Peter Silie am 23.10.2019 04:31 Report Diesen Beitrag melden

      Zähl mal die Nullen

    einklappen einklappen
  • Patrick W. am 22.10.2019 11:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wie immer eine PANIK HYPOTHESE. Die arme Regierung verliert Geld für den STAAT, am Sprit und Zigarettenverkauf.... Die arme Regierung. Spenden Sie für die Regierung, auch wenn Sie "nicht" rauchen und Autofahren.... Die Regierung braucht IHR Geld für pompöse Grossprojekte. Heulen Sie nicht. SPENDEN SIE.

  • Zoe Leaf am 22.10.2019 09:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Elektro-Autos bedeutet weniger Diesel und Benzin. Bald werden Akzisen auf den Ladestrom der E-Autos eingeführt.

  • @elmel am 22.10.2019 06:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    und mit dem Flugzeug in die Ferien,fährt ja nicht sooo lange,ein Elektroauto,und dann noch die laaaangen Aufladezeiten...