Tipp vom Experten

06. Oktober 2017 10:12; Akt: 06.10.2017 13:40 Print

Diesen Fehler machen viele Luxemburger Bewerber

LUXEMBURG - Nach einer schriftlichen Bewerbung für eine Arbeitsstelle, sollte man sich unbedingt mit dem Unternehmen in Verbindung setzen, rät ein Experte.

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Ein Kandidat, der sich mit dem Unternehmen während der Rekrutierungsphase in Verbindung setzt, hat auf dem Arbeitsmarkt eine höhere Chance eingestellt zu werden.

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Nachdem eine Bewerbung verschickt ist, ist es für die meisten Kandidaten mit der Einstellungsprozedur noch lange nicht vorbei. Viele warten erstmal ab, bis sich das Unternehmen zurückmeldet. Eine CareerBuilder-Studie aus dem Jahr 2016 zeigt jedoch, dass ein Drittel (38 Prozent) der Kandidaten keine Rückmeldung erhalten.

Laut Nicolas Nguyen, Sourcing Manager bei Mooviejob, wird eine Kontaktaufnahme seitens des Kandidaten zu Unrecht oft als negativ und aufdringlich betrachtet. «Eine Einstellung steht nicht von vornherein fest. Wenn ein Kandidat mehrmals das Unternehmen anruft, zeigt er damit wie motiviert er ist. Stilles Abwarten kann als mangelnde Begeisterung für die Stelle interpretiert werden», erklärt Nguyen.

«Ob per Mail, Telefon oder Post - wichtig ist nach einer Woche von sich hören zu lassen. Der Arbeitgeber soll sich an die Kandidaten erinnern können», betont er. Laut Nguyen ist es ideal, sich vor der Zusendung seines Lebenslaufs mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen, um sofort die Aufmerksamkeit des Personalberaters auf sich zu ziehen.

(Pierre François/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • lebendig begraben unterm roten Strich am 07.10.2017 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wir bestehen leider alle nur noch aus Fehlern! Anfangs versuchen die Eltern uns vor Fehlern zu schützen, dann kommt die Schule und überhäuft uns mit Fehlern, so dass wir schon nach den Lehrjahren zerbeult verheult sind fürs Leben. Wie sollte man/frau als Fehlerwesen überhaupt noch Vertrauen zu sich selbst oder zu Anderen entwickeln, wenn man/frau nur auf Basis seiner Fehler bewertet wird, sich als unperfekt zurückgestossenes Wesen fühlt, wie eine Schnecke, die sich nicht mehr aus dem Häuschen traut, weil sie sofort aneckt. Ist es Aufgabe der Schule uns alle zu verdummen für die Arbeit?! ...

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  • lebendig begraben unterm roten Strich am 07.10.2017 09:42 Report Diesen Beitrag melden

    Wir bestehen leider alle nur noch aus Fehlern! Anfangs versuchen die Eltern uns vor Fehlern zu schützen, dann kommt die Schule und überhäuft uns mit Fehlern, so dass wir schon nach den Lehrjahren zerbeult verheult sind fürs Leben. Wie sollte man/frau als Fehlerwesen überhaupt noch Vertrauen zu sich selbst oder zu Anderen entwickeln, wenn man/frau nur auf Basis seiner Fehler bewertet wird, sich als unperfekt zurückgestossenes Wesen fühlt, wie eine Schnecke, die sich nicht mehr aus dem Häuschen traut, weil sie sofort aneckt. Ist es Aufgabe der Schule uns alle zu verdummen für die Arbeit?! ...