Krebsforschung

16. November 2018 12:58; Akt: 16.11.2018 14:06 Print

Brite läuft für den guten Zweck durch Luxemburg

LUXEMBURG - Der britische Athlet Nick Butter möchte in 196 Ländern Marathons laufen – für den guten Zweck. Seine Reise führt ihn heute auch quer durchs Großherzogtum.

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Nick Butter (Mitte) startet seine Tour durch Luxemburg am Freitagmorgen in der St. George's International School Luxemburg. (Bild: L'essentiel)

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Die Kinder der St. George's International School Luxembourg sind sichtbar stolz, als sie am Freitagmorgen mit Nick Butter ein paar hundert Meter laufen dürfen. Der britische Athlet ist mit einem besonderen Anliegen ins Großherzogtum gekommen: Er will in 196 Ländern der Welt einen Marathon laufen, um Mittel für die Forschung an Prostatakrebs zu sammeln.

Die Idee zu der Initiative entstand selbst beim Marathonlaufen: «Nick Butter lief beim ‹Marathon des Sables› zusammen mit einem Athleten, der unheilbar an Prostatakrebs erkrankt war. Er war sehr bewegt von dessen Geschichte und hat sich danach zu dieser Reise zugunsten der britischen Vereinigung Prostate Cancer UK entschlossen», sagt Jean-Christophe Dauphin. Der Luxemburger wird den Athleten während seiner Etappe im Großherzogtum für ganze 42,195 Kilometer begleiten – allerdings mit dem Fahrrad.

Bereits 80.000 Euro gesammelt

Der 29-jährige Butter hat seine Reise Anfang 2018 gestartet. Seitdem war er bereits in allen Ländern Nord- und Südamerikas sowie in Afrika, nun setzt er seinen Weg durch Europa fort, wo er bereits an den Marathons von London und Berlin teilnahm. Bisher hat Butter 80.000 Euro gesammelt. Ziel ist, bis Ende 2019 einen Betrag von 282.000 Euro zu erreichen.

Heute Morgen startete er um 10.40 Uhr von der St. George's International School aus seinen Kurs, der ihn durch Hesperingen, Kockelscheuer, Leudelingen, bis zum Kirchberg führt. Allein wird er dabei nicht sein. Hobby-Läufer begleiten ihn genauso wie ein angesehener Gast: John Marshall, der britische Botschafter in Luxemburg: «Ich werde nicht die gesamte Strecke schaffen, aber wenigstens 15 bis 20 Kilometer. Es war mir wichtig, dass ich dabei bin», sagt er. Anfänger ist der Botschafter jedenfalls nicht, der begeisterte Sportler ist bereits 30 Marathons gelaufen.

(L'essentiel)

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