Die Jüngste in der Chamber

13. Dezember 2018 08:05; Akt: 13.12.2018 08:16 Print

Djuna Bernard: «Fühle mich jeden Tag wie im Film»

LUXEMBURG – Die 26-jährige Djuna Bernard ist die jüngste Abgeordnete im Luxemburger Parlament. «L'essentiel» bat die Politikerin von Déi Gréng zum Interview.

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Djuna Bernard engagiert sich neben ihrer Tätigkeit als Abgeordnete auch bei den Pfadfindern (FNEL) und beim Roten Kreuz. (Bild: L'essentiel)

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«L'essentiel»: Wann haben Sie angefangen, sich für Politik zu interessieren?

Djuna Bernard (Abgeordnete, Déi Gréng): Im Alter von 16 Jahren begann ich, mich bei Déi jonk Gréng zu engagieren. Ich komme aus einem Alleinerzieherhaushalt, meine Mutter ist bei Déi Gréng in Mamer aktiv. Politik spielte schon in meiner Ausbildung eine wichtige Rolle (Bernard arbeitete zuletzt als Beraterin in der Elisabeth Stëftung, Anm.). Es war schließlich François Bausch, der mich überzeugt hat, bei der Parlamentswahl zu kandidieren.

Warum gerade Déi Gréng?

Aufgrund meiner Ausbildung war das die logische Entscheidung. Danach habe ich überlegt. Ich bin zu der Überzeugung gelangt, dass die Grünen die einzige Partei ist, die in punkto Umwelt und nachhaltige Entwicklung glaubhaft ist. Es ist eine Partei, in der junge Menschen ihre Meinung sagen können. Ich konnte das sowohl als Frau als auch als Jugendliche. Déi Gréng haben mich als Person enorm weitergebracht.

Sie wurden vor kurzem als Abgeordnete vereidigt. Mit welchen Gefühlen starten Sie ihre Amtszeit?

Ich habe eine impulsive Entscheidung getroffen. Ich dachte ursprünglich, es sei besser, zuerst eine Berufskarriere einzuschlagen, bevor man in die Politik geht. Jeder Tag kommt mir vor wie ein Film, es ist surreal. Ich möchte die Werte der Solidarität und Toleranz in der Chamber verteidigen.

Sie sind die jüngste Deputierte. Ist das eine Chance oder eine Last?

Ich sehe es als eine Gelegenheit, bei jungen Menschen etwas zu bewegen. Ich hoffe, dass ich dank meines Alters die Politik verständlicher und attraktiver machen kann. Was die Gleichstellung von Mann und Frau betrifft, liegt noch viel Arbeit vor uns. Ich werde kämpfen, um diese Ungerechtigkeiten zu ändern.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • sputnik am 13.12.2018 09:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo Sie recht hat, hat sie recht mit ihrer Aussage, nur manchmal im falschen Film.

  • MrCrabs am 13.12.2018 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles schon mal gehört.

Die neusten Leser-Kommentare

  • MrCrabs am 13.12.2018 09:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Alles schon mal gehört.

  • sputnik am 13.12.2018 09:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wo Sie recht hat, hat sie recht mit ihrer Aussage, nur manchmal im falschen Film.