Flugsport in Luxemburg

12. Juni 2017 19:00; Akt: 13.06.2017 07:03 Print

Dunkle Wolken über dem Flughafen Findel

LUXEMBURG - Im Hangar der General Aviation am Flughafen Findel brodelt es. Flugsportler weigern sich, für die Nutzung des Areals eine Miete zu bezahlen.

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Die Allgemeine Luftfahrt teilt sich das Flugfeld mit dem Linien- und Frachtverkehr. Die Situation ist für die Flugsportler derzeit nicht einfach. (Bild: Editpress)

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Seit Februar tobt ein Streit zwischen dem Flugsportverein Aéro-Sport und den Behörden. Die Amateurflieger mit Sitz am Findel fühlen sich vom Ministerium und vom Airport-Betreiber lux-Airport übergangen.

«Es handelt sich um nichts weniger als eine Zwangsenteignung», tobt ein Sprecher von Aéro-Sport, der allgemeinen Luftfahrt (General Aviation) und den Piloten. Der Verein wird aufgefordert, eine Miete bezahlen, «für Hangars, die damals von Freiwilligen errichtet wurden».

«Der Konflikt ist noch nicht zu Ende»

«Anfangs wollte lux-Airport die Mieten um das 600-fache steigern, danach sind wir auf 16 Euro pro Quadratmeter hinuntergegangen und nun sind wir bei 1 Euro pro Quadratmeter angelangt. Aber sogar das ist teurer als das, was professionelle Firmen auf dem Standort zahlen müssen», sagt Jean Birgen. lux-Airport wollte zu dem heiklen Thema keine Stellung beziehen.

Somit beharren beide Parteien weiterhin auf ihre Positionen. Am 26. Juni findet ein Treffen mit François Bausch statt. «Der Konflikt ist noch nicht zu Ende», sagt Jean Birgen. Am Montag vergab Aéro-Sport übrigens 21 Diplome an Absolventen eines Luftfahrt-Vorbereitungskurses. Diese Urkunde brauchen angehende Piloten, um ihr Hobby weiter betreiben zu können.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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