Coronavirus in Luxemburg

05. Mai 2020 06:56; Akt: 05.05.2020 07:05 Print

«Ein Covid-​​19-​​Patient braucht sechs Pflegekräfte»

LUXEMBURG – Das Großherzogtum verfügt über 180 Intensivbetten. Allerdings fehlt das Personal, um so viele schwere Coronafälle zu versorgen.

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In Luxemburg gibt es 180 Intensivbetten. Allerdings mangelt es an Pflegepersonal.

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Während ihrer Pressekonferenz am Montagnachmittag gaben Premierminister Xavier Bettel und Gesundheitsministerin Paulette Lenert einen kleinen Einblick in die Kapazitäten der Intensivpflege «Wir haben 180 Intensivbetten, aber nicht genug Pflegepersonal, um sie zu betreuen» sagte Bettel und ergänzte: «Ein Covid-19-Patient braucht fünf bis sechs Pflegekräfte.»

Deshalb sieht die Regierung 90 belegte Intensivbetten als kritische Marke an. «Alles darüber wird sehr kompliziert», sagte Paulette Lenert. «Wir glauben, dass es möglich ist, 30 bis 40 Betten auf der Intensivstation effizient zu verwalten und gleichzeitig die Krankenhäuser wieder ihrer gewöhnlichen Arbeit nachkommen zu lassen. Was wir wollen, ist eine nachhaltige Lockerung, auch wenn wir theoretisch dazu in der Lage sind, noch mehr Corona-Patienten zu versorgen», so Lenert weiter.

Nach den neuesten Zahlen, die am späten Montagnachmittag veröffentlicht wurden, werden derzeit 92 Covid-19-Patienten hierzulande auf der Normalstation behandelt und 21 auf der Intensivstation. Luxemburg verfügt insgesamt über 2354 Krankenhausbetten sowie über eine Reserve von 230 Zusatzbetten. Darüber hinaus gibt es 180 Betten auf der Intensivstation und 143 Beatmungsgeräte.

(pp/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • jimbo am 05.05.2020 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An dei feelen net reicht sait 2 Meint... Am ganze Gesodheetssektor feelt et un Personal, awer och un Material!!!! Do helleft et och net, wann mer all Dag um 20.00h an dHänn klappen....

  • Jean-Claude am 05.05.2020 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Tests machen ob ein Zytokinsturm vorliegt und frühzeitig Immunhemmende Substanzen geben da das COVID-19 eine Autoimmunkrankheit bei einigen Patienten hervorrufen kann die Organe hauptsächlich die Lunge zerstören. Frühzeitig Plaquénil (HydroxyCloroquine) mit Zinksulfat, Azithromycin anwenden und Vitamin C einspritzen. Lungenmaschine oder billiger Sauerstoffmasken verwenden um Patienten zu beatmen deren Lunge vom Immunsystem zerstört wird. Sich im Internet bei Ärzten mit Heilerfolgen informieren. Patient Papier unterschreiben lassen, dass er die gewünschte Therapie bekommt. Was tut man hier?

  • Pit Meier am 05.05.2020 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Corona-Panikmache! JEDER Intensivpatient braucht 5 bis 6 Pflegekräfte!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Trau kengen Aussoen am 05.05.2020 13:30 Report Diesen Beitrag melden

    6 x 40 St/W = 240 St / 7 Déeg / 24 St = 1,43 Persounen dei 24/24 an 7/7 bei mengem Bett setzen. Dat huet een mol net an der eischter Klass

  • jimbo am 05.05.2020 13:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    An dei feelen net reicht sait 2 Meint... Am ganze Gesodheetssektor feelt et un Personal, awer och un Material!!!! Do helleft et och net, wann mer all Dag um 20.00h an dHänn klappen....

  • Pit Meier am 05.05.2020 09:04 Report Diesen Beitrag melden

    Corona-Panikmache! JEDER Intensivpatient braucht 5 bis 6 Pflegekräfte!

  • Jean-Claude am 05.05.2020 08:55 Report Diesen Beitrag melden

    Tests machen ob ein Zytokinsturm vorliegt und frühzeitig Immunhemmende Substanzen geben da das COVID-19 eine Autoimmunkrankheit bei einigen Patienten hervorrufen kann die Organe hauptsächlich die Lunge zerstören. Frühzeitig Plaquénil (HydroxyCloroquine) mit Zinksulfat, Azithromycin anwenden und Vitamin C einspritzen. Lungenmaschine oder billiger Sauerstoffmasken verwenden um Patienten zu beatmen deren Lunge vom Immunsystem zerstört wird. Sich im Internet bei Ärzten mit Heilerfolgen informieren. Patient Papier unterschreiben lassen, dass er die gewünschte Therapie bekommt. Was tut man hier?