In Luxemburg

05. Oktober 2018 19:43; Akt: 05.10.2018 21:02 Print

Ein Klick zu wenig: Bürger verpassen Chamber-​​Wahl

LUXEMBURG – Bei der Briefwahl ist es offenbar zu Problemen gekommen. Einige Bürger erhielten trotz Anträgen keine Stimmzettel – und gucken nun in die Röhre.

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Rund 257.000 Luxemburger wählen am 14. Oktober ein neues Parlament. Einige Briefwähler werden die Wahl jedoch ungewollt verpassen. (Bild: Editpress/Fabrizio Pizzolante)

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Bei der Briefwahl in Luxemburg ist es offenbar zu Problemen gekommen. Das Tageblatt berichtet über mehrere Beschwerden von Bürgern in Esch/Alzette, Düdelingen und Differdingen. Diese hätten im Vorfeld der Parlamentswahl am 14. Oktober trotz Antrags keinen Wahlzettel zugeschickt bekommen.

Gilles Feith, Direktor des staatlichen Informatikdiensts CTIE, erklärte gegenüber dem Tageblatt, dass es im System keine Fehler gegeben habe: «Bei den Fällen, die uns vorgetragen wurden, wurden Fehler bei der Ausfüllung des Formulars begangen.» Offenbar hatten einige Bürger vergessen, auf dem Portal myguichet.lu ein Bestätigungsfeld anzuklicken, um das Dokument abzuschicken.

«Es tut mir leid für die Personen, bei denen es nicht geklappt hat», sagte Feith. Diese Bürger müssten nun eben am Wahltag wählen gehen. Auslandsluxemburger hingegen, die keinen Wahlzettel zugeschickt bekommen haben und am 14. Oktober nicht im Land sind, müssen (voraussichtlich) weitere fünf Jahre warten, um wieder an einer Chamber-Wahl teilnehmen zu dürfen. Insgesamt 40.000 Bürger hatten sich dieses Mal für die Briefwahl angemeldet.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alain am 06.10.2018 09:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hun och Breifwahl ugefrot an dei Löscht ganz speit kritt, hun mier schon gedanken gemach an och nogefrot. Sin der menung dat en mist eng konfimation kreien das dat ugefrot gin as vier problemer ze vermeiden. An muss och soen well ech net dohem war wo Post komm as hun ech en Ziedel krit vier op Post e sichen ze goen. Ok, den lung awer net an der Breifkescht awer an menger Garagenpente. All Respekt un Post.

  • André am 06.10.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Und diejenigen die vergessen haben das Bestätigungsfeld anzuklicken, hätte man die nicht kontaktieren können per myguichet.lu? Auch ich habe keinen Wahlzettel bekommen.

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  • sandra am 11.10.2018 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    ech krutt och naischt, traureg!!! dobei war et schon e kampf fir daat alles op Myguichet auszefellen, machen de Leit et net einfach! Get emmer manner

Die neusten Leser-Kommentare

  • sandra am 11.10.2018 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    ech krutt och naischt, traureg!!! dobei war et schon e kampf fir daat alles op Myguichet auszefellen, machen de Leit et net einfach! Get emmer manner

  • Vielleicht... am 09.10.2018 09:53 Report Diesen Beitrag melden

    ... ist es ja auch von Vorteil, wenn Leute, die zu doof sind, ein Online-Formular bis zu Ende auszufüllen, NICHT wählen gehen. -.-

  • Mischi am 09.10.2018 09:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wee liese kann ass kloer am Virdeel. Vir mech geseit ee ganz kloer dat een seng Ufroe nach muss fortschecken

  • No Comment am 09.10.2018 08:19 Report Diesen Beitrag melden

    Wann um myguichet eng Meldung komm waer dat een vergiess huet dat Bestätegungsfeld unzeklicken da wär dee Messel net opkomm.

    • @No Comment ass och e Comment am 09.10.2018 14:00 Report Diesen Beitrag melden

      A wann déi Leit einfach géife LIESEN wat um Ecran steet, da géif et guer kee "Mëssel" ginn. Wat kann dann myhuichet elo dofir, dass dat deene Leit hieren Horizont iwersteigt?!?

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  • André am 06.10.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Und diejenigen die vergessen haben das Bestätigungsfeld anzuklicken, hätte man die nicht kontaktieren können per myguichet.lu? Auch ich habe keinen Wahlzettel bekommen.

    • achandre am 09.10.2018 09:28 Report Diesen Beitrag melden

      Und woher soll man wissen, wer diese Leute sind? Das Problem ist doch, dass sie nichts abgeschickt haben.

    • @achandre am 09.10.2018 14:03 Report Diesen Beitrag melden

      Wenn es nach André ginge, müsste wahrscheinlich jeder der über 40.000 Antragsteller für Briefwahl Schritt für Schritt bei der Ausfüllung des Formulars begleitet werden. "Assistés perpétuels" würde der Franzose sagen.

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