Kasematten

06. April 2018 12:45; Akt: 06.04.2018 14:54 Print

Ein Marsch durch die «Unterwelt» von Luxemburg

LUXEMBURG - Die 23 Kilometer langen Kasematten, die ab dem 17. Jahrhundert zu Verteidigungzwecken angelegt wurden, zählen heute zu den Hauptattraktionen des Luxemburger Tourismus.

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Ein Rundgang durch die Galerien der Bock-Kasematten nimmt Sie mit auf eine Reise in eine bewegte Zeit. Vier Jahrhunderte lang – zwischen 1443 und 1867 – wehrte Luxemburg erfolgreich Angreifer ab. Um die Stadt Luxemburg wurde ein Verteidigungswall mit Festungsmauern, Forts und unterirdischen Kasematten auf einer Gesamtlänge von 23 Kilometern hochgezogen.

In den Bock-Kasematten waren etwa 1000 Soldaten mit Waffen, Kanonen und Pferden stationiert. Kanonenkugeln wurden durch in den Felsen gehauenen Öffnungen gefeuert. Diese waren von maximal einem Quadratmeter Größe, um dem feindlichen Feuer nicht ausgesetzt zu sein. «Sie feuerten nur drei Kanonenkugeln pro Stunde, denn nach einem Schuss musste man erst den Lauf abkühlen lassen – um zu verhindern, dass die Kanonenkugel explodiert», erklärt unser Führer.

Aber es gibt noch weitere Überreste zu sehen, unter anderem der Ort, an dem die Rollen befestigt waren, um die Kanonen hochzuheben – und eine eher spartanische Toilette. Außerdem steht noch ein Brunnen, der mit dem Namen der legendären Melusina verbunden ist. Der Legende nach war Graf Siegfried – der als Gründer von Luxemburg gilt – mit einer Nixe verheiratet, die in den Fluten der Alzette für immer verschwand.

(Émilie Étienne/L'essentiel)

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