Notfallversorgung

16. Januar 2020 12:05; Akt: 28.07.2020 17:57 Print

Einsatzzahlen des Samu erreichen neuen Rekord

LUXEMBURG – Die Zahl der Einsätze des Medizinischen Notfalldienstes stieg auf fast 8000 im Jahr 2019. Begründet wird dies mit der wachsenden Bevölkerung im Großherzogtum.

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Der medizinische Notfalldienst hatte 2019 alle Hände voll zu tun. (Bild: Editpress/Faussems)

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Im zurückliegenden Jahr mussten die Frauen und Männer des medizinischen Notfalldienstes (Samu) zu fast 8000 Einsätzen in Luxemburg ausrücken. Diese Zahl stellt einen neuen Rekord dar, wie die Daten des großherzoglichen Feuerwehr- und Rettungsdienstes (CGDIS) zeigen, die L'essentiel vorliegen. Ein Sprecher des CGDIS merkte an, dass die «Daten noch nicht vollständig ausgewertet» seien, man sie aber «als Ausgangsbasis nehmen» kann.

Damit ist die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, 2018 wurden 7299 Einsätze vom Samu gefahren. Die wachsende Bevölkerung aber auch die zunehmende Zahl der Grenzgänger sorgen dafür, dass die Zahl der Einsätze der Notfallretter sich gegenüber 1990 sogar mehr als verdoppelt hat. Der Notfalldienst wurde im Jahr 1989 in Luxemburg eingeführt.

Um dem Wachstum der Bevölkerung Rechnung zu tragen, soll die territoriale und operative Abdeckung der Notrufe verbessert werden. Deshalb wurde gestern eine fünfte Samu-Basis vorgestellt. Demnach sollen ab Mai am Findel ein Rettungshelikopter stationiert werden. Die Luxemburg Air Rescue (LAR) wird die Notfallbasis am Luxemburger Flughafen betreiben. Erst im Juli des vergangenen Jahres wurde das Samu-Netz durch eine vierte Stationierung in Hesperingen verdichtet. Der Hesperinger Samu ist in der Feuerwehr und Rettungszentrale der Gemeinde untergebracht.

(ol/L'essentiel)

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