In Luxemburg

15. November 2021 08:00; Akt: 15.11.2021 07:52 Print

Elektronische Fußfessel kommt nicht vor 2023

LUXEMBURG – Die elektronische Fußfessel soll Rückfällen bei häuslicher Gewalt vorbeugen. Trotzdem soll das Ortungs- und Warngerät nicht sofort eingeführt werden.

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Luxemburg will ab 2023 elektronische Fußfesseln bei häuslicher Gewalt einsetzen.

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Während die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt zwar stabil, aber auf einem hohem Niveau bleibt, hat die Regierung am Freitag ihre Strategie zur Bekämpfung eines Phänomens vorgestellt, das alle sozialen Schichten und Gemeinschaften betrifft.

Zu den angekündigten Neuerungen gehört die Einführung von elektronischen Fußfesseln zur Überwachung der Täter, was den Schutz der Opfer erhöhen soll und Rückfällen vorbeugen soll. Das Gerät ermöglicht es, den gewalttätigen Ehepartner zu orten und einen Alarm auszulösen, wenn sich dieser seinem Opfer nähert. «Das Opfer wird sich sicherer fühlen und den Heilungsprozess leichter beginnen können», so Justizministerin Sam Tanson (Déi Gréng).

Nicht alle Täter sollen die Fußfessel angelegt bekommen. Es werde nur bei Fällen eingesetzt, die es erfordern. Die Einführung der Ortungshilfen erfolge aber nicht vor dem Jahr 2023, wie Tanson erklärte. Im Jahr 2020 schritt die Polizei 943 Mal in Fällen häuslicher Gewalt ein.

(Yannis Bouaraba/L'essentiel)

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