Luxemburg

15. September 2021 11:34; Akt: 15.09.2021 12:23 Print

Enthusiasmus und Stress zu Beginn des Schuljahres

LUXEMBURG – Eltern und Kinder haben sich am Mittwochmorgen auf den Weg in die Schule gemacht. Dabei waren die Reaktionen zur Rentrée völlig unterschiedlich.

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Bei leichtem Nieselregen herrscht am Mittwoch reges Treiben vor der Kirchberg-Grundschule. Einige Eltern bringen ihre Kinder mit dem Auto, andere zu Fuß – ein Kommen und Gehen. «Ich bin bereit, aber mein Fünfjähriger ist ein bisschen gestresst», sagt der Vater eines Jungen im ersten Schuljahr. Auch Maely, die zwischen ihren Eltern Olinda und Michael läuft, hat «ein bisschen Angst» vor ihrem ersten Jahr in der Grundschule.

Oft sind es die Eltern, die sich mehr Sorgen machen als ihre Kinder: «Wir sind ein bisschen gestresst, weil wir das Gebäude nicht gleich gefunden haben», sagt etwa David, «aber ein Lehrer wies uns die richtige Richtung.» Seine Tochter Alessandra hingegen sagt, sie sei «glücklich», wieder in der Schule zu sein. Ein Lehrer, den wir vor dem farbenfrohen Gebäude treffen, sagt mit einem Lächeln, dass er selbst «ein bisschen aufgeregt» sei, weil er «eine neue Schule, ein neues Gebäude und neue Schüler» entdecke. Die Schule ist «mit 470 Schülern, die sich auf zwei Gebäude verteilen, der größte der Stadt», erklärt Lydie Polfer (DP), die Bürgermeisterin der Stadt. Sie spürte, dass die Mitglieder der Schulgemeinschaft «glücklich sind, zusammen zu sein».

«Ich hoffe, dass alles gegen das Virus gemacht wurde»

Sara macht sich offensichtlich keine Sorgen. Sie sagt, sie sei «froh, ihre Freunde und die Lehrerin wiederzusehen». Ihr Vater Mario denkt allerdings bereits an das nächste Jahr: «Sie beginnt ihr letztes Jahr in der Grundschule, und dann müssen wir sorgfältig auswählen». Tatianas Sohn Timothy bevorzugt offensichtlich die Ferien. Da zeigt sich Johanna doch besser gelaunt. Das Mädchen «war glücklich, als wir ihr erklärt haben, dass die Schule wieder beginnt», erklärt ihre Mutter Sandrina.

Und obwohl die Corona-Pandemie noch nicht verschwunden ist, scheinen die Eltern nicht übermäßig besorgt zu sein. «Ich hoffe, dass alles gegen das Virus gemacht wurde, wir werden sehen», sagt César, der seinen Sohn Léo in die Schule begleitet. Alex scheint ebenso wenig besorgt zu sein wie seine Mutter. Sie ist beruhigt, «regelmäßig E-Mails vom Ministerium» zu diesem Thema zu erhalten.

(jg/L'essentiel)

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