Wirtschaft in Luxemburg

28. Juni 2018 13:05; Akt: 28.06.2018 13:08 Print

Erdölprodukte bringen Staat eine Milliarde Euro

LUXEMBURG - Der Absatz von Benzin und Diesel für Fahrzeuge stieg 2017 an. Er lag jedoch nicht im Rekordbereich, sagten die Verantwortlichen am Donnerstag.

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2200 Menschen arbeiten in Luxemburg an Tankstellen. (Bild: Editpress/© Editpress/fabrizio Pizzolante)

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Der Absatz von Mineralölprodukten entwickelt sich in Luxemburg gut. Der Umsatz der Produkte, die zwei Drittel des Energieverbrauchs ausmachen, stieg 2017 gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent. Das gab die Groupement pétrolier luxembourgeois (GPL) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Getragen wird der Markt von den Kraftstoffen für Fahrzeuge (+3,6 Prozent) und Kerosin für Flugzeuge (+12,9 Prozent). Dagegen geht der Vertrieb von Heizöl wie schon seit Jahren erneut zurück.

Die 239 Tankstellen in Luxemburg haben im Vergleich zu den Nachbarländern immer noch relativ niedrige Preise. So liegt die Verbrauchssteuer bei 34 Cent pro Liter beim Diesel und 46 Cent pro Liter beim Benzin. Insgesamt machen alle Steuern zusammen etwa die Hälfte des Preise für die Kraftstoffe aus. Das ist ebenfalls deutlich weniger als in den Staaten um Luxemburg. «Zehn Prozent der Treibstoffeinkäufe werden von Ausländern getätigt, die nur zum Tanken ins Großherzogtum kommen», sagt Romain Hoffmann, Präsident der GPL. Bei dieser Zahl sind die Grenzgänger aber nicht mit eingerechnet.

Rekordjahr 2005

Der Staat hat im vergangenen Jahr durch die Erdölprodukte eine Milliarde Euro an Steuern eingenommen, schätzt die GPL. Der Sektor stellt rund 2600 Arbeitsplätze, davon 2200 an Tankstellen. Der Umsatz lag 2017 aber deutlich unter dem Rekordwert von 2005 (-6,9 Prozent). «Damals haben wir von dem EU-Eintritt von zehn osteuropäischen Ländern profitiert», erklärt GPL-Vizepräsident Paul Kaiser.

Luxemburg verfügt derzeit über Ölreserven, die für acht Tage ausreichen würden.

(Joseph Gaulier/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jengi am 28.06.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    Warum nicht endlich eine Raststätte auf der Saarautobahn einrichten, mit WC usw. Bringt Arbeitsplätze und Steuergelder.

  • Léon am 28.06.2018 14:12 Report Diesen Beitrag melden

    Schneider doit interdire aux camions de faire le plein de diesel au Luxembourg trop de pollution.

  • Daweb am 28.06.2018 16:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Den handy ass och « pollution »

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  • Jengi am 28.06.2018 13:17 Report Diesen Beitrag melden

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