ArcelorMittal

16. Januar 2020 13:48; Akt: 16.01.2020 13:56 Print

«Es gibt keine gefährlichen Stoffe» in der Deponie

DIFFERDINGEN – ArcelorMittal bestreitet die Existenz einer illegalen Schlackehalde und versichert, dass hinter dem Werkstor alles mit rechten Dingen zugeht.

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Seit einigen Tagen sorgt die Schlackehalde auf dem ArcelorMittal-Gelände in Differdingen für Ärger. Das Thema zieht derart weite Kreise, dass sogar Umweltministerin Carole Dieschbourg (Déi Gréng) gebeten wurde, die Abgeordneten darüber zu informieren. Auf der Seite des Stahlgiganten versucht man derweil zu beschwichtigen. «Als engagiertes Industrieunternehmen sind wir sensibel für die Belange rund um diese Industriemülldeponie», sagte Roland Bastian, Luxemburg-Chef von ArcelorMittal, auf einer Pressekonferenz zu den Aktivitäten des Stahlproduzenten im Jahr 2019. «Auf dieser Deponie werden keine gefährlichen oder umweltschädlichen Nebenprodukte verarbeitet oder abgelagert.»

Dies ist auf eine Änderung der Methoden Anfang der 2000er Jahre zurückzuführen, wodurch die Produktionsprozesse optimiert und auf verschiedene Standorte aufgeteilt wurden. «Obwohl bestimmte Produkte aus unserer Produktpalette als gefährlich oder umweltschädlich eingestuft werden können, sind keine davon am Standort Differdingen vorhanden», versichert Roland Bastian.

«Gefährliche Abfälle bleiben nicht in Luxemburg»

«Wir haben uns verpflichtet, produktionsbedingte Abfälle zu reduzieren und die Gesetzgebung einzuhalten», sagt er. «Diese Gesetzgebungen sind in ständiger Entwicklung und wir müssen uns daran anpassen». Hinter dem ArcelorMittal-Werk in Differdingen befindet sich daher eine historische Deponie, auf der Aushub- und Sanierungserde von ehemaligen Stahlwerksstandorten abgelagert wird. «Sie wird weiterhin gemäß den geltenden Genehmigungen und in transparenter Weise verwendet. Es ist geplant, dies bis Ende 2021 zu beenden und den Bereich dann zu renaturieren», erklärt Roland Bastian.

«Die Entsorgung von Materialien, die keine Risiken darstellen, erfolgt regelmäßig und transparent», erklärt er weiter. «Gefährliche Abfälle werden von zugelassenen Dienstleistern abtransportiert und verbleiben nicht in Luxemburg». «Wir arbeiten an der Reduzierung der schädlichen Nebenprodukte und stehen im Dialog mit den Behörden.»

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jack am 17.01.2020 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lügenmärchen de toute première classe. Dat sin emol fett Fake News. Dann soll den Här Analysen vum ganzen Site op den Desch leën, oups ma et gin keng. Et as jo och normal dat se fuerwreschter an aal pneuen mat an de E-ouwen geheien.

  • Léon am 16.01.2020 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Une belle farce

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jack am 17.01.2020 07:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Lügenmärchen de toute première classe. Dat sin emol fett Fake News. Dann soll den Här Analysen vum ganzen Site op den Desch leën, oups ma et gin keng. Et as jo och normal dat se fuerwreschter an aal pneuen mat an de E-ouwen geheien.

  • Léon am 16.01.2020 20:37 Report Diesen Beitrag melden

    Une belle farce