Fehlalarm

18. Oktober 2019 12:42; Akt: 18.10.2019 12:42 Print

«Es war wie eine überlebensgroße Übung»

LUXEMBURG – Ein falscher Feueralarm während des Staatsbesuches des belgischen Königspaares in der Abtei Neumünster sorgte am Mittwoch für Chaos.

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Der Fehlalarm im Kloster Neumünster wurde von Ainhoa Achuteguis Team gut bewältigt.

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Der Staatsbesuch des Königs und der Königin von Belgien im Großherzogtum endete am Donnerstag mit dem Abschluss zahlreicher Abkommen zwischen den beiden Ländern. Am Mittwoch stand ein anderes Ereignis im Vordergrund: ein falscher Feueralarm in der Abtei Neumünster. «Es passiert bei uns eigentlich nie und musste dann in genau diesem Moment passieren», sagt Ainhoa Achutegui, die Direktorin der Institution, mit einem Lächeln an diesem Freitagmorgen.

«Für meine geistige und kardiale Gesundheit wäre es mir lieber gewesen, wenn es nicht passiert wäre», räumt Ainhoa Achutegui ein, «aber als der Fehlalarm losging, wurde in meinem Gehirn alles sehr klar und wir wendeten die Verfahren an, für die wir das ganze Jahr über ausgebildet und trainiert werden. Es war wie eine überlebensgroße Übung.»

Mehrere Krisensitzungen haben bereits stattgefunden, und diese ganze Geschichte der Fehlalarme wird nächste Woche endgültig geklärt. «Es gab keinen Einbruch und wir waren nicht das Opfer eines Computerproblems», sagte Ainhoa Achutegui. «Wir haben bereits genau lokalisiert, wo das Problem entstanden ist.» Am Ende ist alles gut gelaufen. «Wir haben eine sehr gute Beziehung zum Großherzog und er gratulierte uns zu der Art und Weise, wie wir die Situation gemeistert haben. Und ich gratulierte meinem Team von 45 Personen. Es gab keine Panik oder Nervosität», schließt die Direktorin der Abtei Neümunster. «Trotz der Evakuierung hielten wir uns an den Zeitplan, während die königlichen Gäste während des Staatsbesuchs für vieles sehr wenig Zeit hatten. Königin Mathilde sagte sogar, sie sei begeistert von unserer Location.»

(fl/L'essentiel)

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