Coronavirus in Luxemburg

15. Juli 2020 12:20; Akt: 15.07.2020 12:25 Print

Es wird keine Test-​​Stationen an den Grenzen geben

LUXEMBURG – Die groß angelegte Test-Strategie wurde gerade erst um weitere sieben Monate verlängert. Beim Gesundheitsministerium arbeitet man bereits an weiteren Ideen.

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Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie in Luxemburg wurden 290.711 Personen getestet, davon 57.673 Grenzgänger. (Bild: L'essentiel)

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Seit dem 19. Mai können sich Luxemburger Einwohner und Grenzgänger auf Einladung der Behörden an einer von 16 Stationen im ganzen Land kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die ambitionierte Test-Kampagne sollte ursprünglich am 27. Juli enden. Eine Fortführung der Aktion wurde bereits angekündigt. Sie wird siebeneinhalb Monate dauern und voraussichtlich 60 Millionen Euro kosten. Zum Vergleich: Die erste Phase, die neun Wochen dauert, wird am Ende etwa 32 Millionen Euro gekostet haben.

Für diese neue Phase «müssen die Tests durchführenden Anbieter Personal zur Verfügung stellen, um die Proben zu entnehmen, aber auch sicherstellen, dass die Ergebnisse innerhalb von 24 Stunden nach dem Screening vorliegen», erklärten Vertreter des Gesundheitsministeriums den Abgeordneten am Montag bei einer Ausschusssitzung. Wie in der aktuellen Phase soll auch die Fortführung auf komplett freiwillige Tests setzen.

4000 getestete Fluggäste

Das Ziel der Aktion besteht auch weiterhin in der Überwachung und frühzeitigen Entdeckung von neuen Corona-Ausbrüchen, um die Ausbreitung zu verhindern, indem die Übertragungsketten abgeschnitten werden. Gefährdete Personen mit höherem Ansteckungsrisiko werden genauso wieder Einladungen erhalten, wie sämtliche Grenzgänger.

Auch Reisende am Flughafen Findel haben weiterhin die Möglichkeit sich kostenlos testen zu lassen. Nach den neuesten Zahlen wurden seit dem 29. Mai 4000 Fluggäste getestet, was einer Teilnahmequote von 15 Prozent entspricht. Dabei wurden 31 Infektionen festgestellt. Das Gesundheitsministerium plane auch eine solche Station am Bahnhof Luxemburg. An den Grenzen seien vorerst keine Test-Stationen vorgesehen, aber «die Behörden arbeiten an Ideen und Alternativen», so das Gesundheitsministerium.

(Marion Mellinger/L'essentiel)

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