Forschungsprojekt

25. Februar 2020 18:18; Akt: 25.02.2020 19:36 Print

Luxemburger Spiel ist nur für echte Team-​​Player

BELVAL – Um die Zusammenarbeit und Kommunikation in einer Gruppe zu fördern, haben Forscher der Uni Luxemburg und des LIST ein Computerspiel geschaffen.

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Kommunikation und Zusammenarbeit ist im Alltag unerlässlich. Um ihre Bedeutung zu verdeutlichen, haben fünf Forscher der Universität Luxemburg und des Forschungszentrum LIST («Luxembourg Institute of Science and Technology») ein aufregendes Gesellschaftsspiel auf einem interaktiven Tisch entwickelt.

Bei der Präsentation dieses Projekts Orbitia, schlüpften drei Spieler in die Rolle eines Bergarbeiters auf einem unbekannten Planeten. Die Spieler müssen dabei gemeinsam eine Route auf dem fremden Planeten planen. Darauf müssen die Spieler ein Fahrzeug steuern. Dabei hat jeder der Teilnehmer seine eigene Aufgabe: «Einer muss die Mineralien finden, ein anderer muss auf Hindernisse achten und der Dritte muss den Energieverbrauch im Auge behalten», erklärt Professor Patrick Sunnen, der das Projekt initiiert hat.

Teamarbeit ist gefragt

«Alles ist darauf ausgerichtet, sich mit anderen zu beraten und zu diskutieren, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen», erklärt die Forscherin Béatrice Arend. Die Idee stammt direkt aus dem Alltag. «Es gibt viele Probleme, die man nicht alleine lösen kann. Man muss in der Lage sein diese gemeinsam zu lösen», betont Sunnen.

Das Projekt richtet sich in erster Linie an Unternehmen, die die Fähigkeit ihrer Mitarbeiter fördern wollen, gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Es kann aber auch in Schulen eingesetzt werden. «Das ist etwas, was uns Menschen von Computern unterscheidet, das müssen wir erhalten», erklärt Valérie Maquil, Forscherin am LIST.

(mm/L'essentiel)

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