Brände in der Türkei

04. August 2021 08:06; Akt: 04.08.2021 09:45 Print

«Fragten uns, ob das Feuer das Hotel erreicht»

ANTALYA/LUXEMBURG – Touristen aus Luxemburg und der Großregion berichten, wie sie die Brände in der Türkei und in Griechenland in unmittelbarer Nähe miterleben.

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Die Brände befinden sich in unmittelbarer Nähe beliebter Urlaubsziele. (Bild: AFP/Ilyas Akengin)

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Die schlimmsten Brände seit einem Jahrzehnt wüten derzeit in der Türkei und in Griechenland. Der Süden Europas befindet sich in einer besorgniserregenden Situation, das Feuer greift auch auf beliebte Urlaubsorte über. Pascal (29) reiste mit Luxair nach Manavgat in der Nähe von Antalya, und wurde Augenzeuge der Katastrophe.

«Morgens war ich Jetski fahren und habe noch nichts von alledem gesehen. Am frühen Nachmittag hatte sich der Himmel auf einmal verfärbt – Es sah aus wie eine Sonnenfinsternis», berichtet der Familienvater, der bei der Europäischen Kommission in Luxemburg tätig ist. Es sei spektakulär und besorgniserregend zugleich gewesen. Die Flammen seien etwa acht Kilometer von der Hotelanlage entfernt. «Ich würde nicht sagen, dass wir Angst hatten, aber wir fragten uns, ob das Feuer das Hotel erreichen, und vor allem, ob wir am nächsten Tag unseren Flug nach Hause erwischen würden.»

« Nachmittags waren es 47 Grad »

Die Hitze sei allerdings fast unerträglich gewesen. «Nachmittags waren es 47 Grad, in der Nacht immer noch 37! Am Tag, an dem die Brände ausbrachen, war der Wind stark und sehr heiß. Das hat die Situation noch einmal verschlimmert.»

Experten raten aufgrund der Hitze teils sogar vom Urlaub am Mittelmeer ab. Die Türkei ist nicht das einzige Land, das von Bränden betroffen ist. Auch Griechenland muss sich verheerenden Bränden stellen. L'essentiel-Leserin Caroline aus Arlon erlebt dies gerade hautnah mit.

Sie macht Urlaub in Faliraki auf der Insel Rhodos und wurde Zeuge der Stromausfälle: «Abends wollten wir die Stadt besichtigen, aber der Strom fiel aus und alles war voller Rauch wegen der Brände. Wir sind nur mit dem Taxi hin und zurück gefahren». Urlaube, die unsere Leser sicher nicht so schnell vergessen werden.

(th/L'essentiel)

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