Oldie-Fan

24. August 2019 09:00; Akt: 23.08.2019 17:43 Print

Luxemburger fährt im Oldtimer bis nach Asien

Frank Piaia bricht am 24. August auf zu einer abenteuerlichen Rally. Sie wird den Luxemburger in einem Mercedes Oldtimer von Berlin nach Peking führen.

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Frank Piaia am Steuer seines 300 SL, hinter ihm seine Beifahrer Sohn Louis und Mario Armano. (Bild: Editpress/© Julien Garroy / Editpress)

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Als Frank Piaia den Mercedes 300 SL zum ersten Mal sah, wusste er: Das ist das Auto seiner Träume! Als sich dann vor 15 Jahren die Möglichkeit bot, einen solchen Wagen zu bekommen, musste er einfach zugreifen, erklärt er. Inzwischen hat das Auto einige Kilometer gesammelt. Dabei nutzt Piaia den Wagen im Alltag gar nicht.

Autos haben den Unternehmer schon immer fasziniert. Vor seiner Karriere als Bauträger war er in der Automobilbranche tätig, wo er auch seinen Beifahrer kennengelernt hat. Am Anfang der Reise wird jedoch zunächst sein Sohn Louis auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Da der 22-Jährige aber noch studiert und das neue Semester bald anfängt, wird in Taschkent der ehemalige Arbeitskollege Mario Armano dort sitzen.

Besonders spannend wird die Einreise nach China

Der Start der Rallye ist in Berlin. Von dort geht es nach Osten. Die Strecke führt über Polen nach Weißrussland und von dort weiter nach Russland. Danach werden die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Usbekistan und Kirgistan durchquert.

Bevor das bevölkerungsreichste Land der Erde – China – erreicht wird. Dort endet die Reise in der Hauptstadt Peking. Die Einreise in die Volksrepublik wird eine letzte Herausforderung. Die Luxemburger bekommen einen besonderen Pass und müssen an der Grenze zur Überprüfung ihre Smartphones an die Behörden aushändigen.

Das Auto ist topfit trotz seines Alters

Unterstützung bekam das Luxemburger Rallye Team von den Mechanikern von Merbag in Hollerich. Diese haben den Mercedes SL 300 fit gemacht für die Strapazen der Reise. Der Leiter des Merbag Kundenservices sagte, man habe das Auto auf «Herz und Nieren gecheckt» und man könne guten Gewissens «Grünes Licht» für die Reise geben. Besondere Umbauten am Fahrzeug wurden nicht vorgenommen, obwohl andere Teilnehmer sich spezielle Gitter vor die Scheinwerfer und Ersatzkanister haben bauen lassen.

Louis Piaia verriet gegenüber L'essentiel , dass der Zigarettenanzünder repariert wurde. Nicht damit man während der Fahrt rauchen kann, sondern vielmehr damit die Stromversorgung für die Kommunikation gewährleistet ist. Für das Vater-Sohn-Gespann ist es nicht die erste gemeinsame Reise, bereits 2016 fuhren sie von der Ushuaia aus auf der Panamericana.

Die Idee hatte der Vater

Die treibende Kraft hinter der Teilnahme war Frank Piaia, der auch die Idee hatte mit der Reise Gutes zu tun. Deshalb geht für jeden zurückgelegten Kilometer ein Euro an Télévie. Bei der Vorbereitung der Reise tauchten für den Familienvater auch gänzlich unbekannte Probleme auf.

Auf der Reise erwarten die Teilnehmer nicht nur unterschiedliche Straßen- und Wetterbedingungen. Der Oktangehalt des Benzins kann in einigen Ländern im Vergleich zu westlichen Ländern sehr gering ausfallen. Ein entsprechender Zusatzstoff löst dieses Problem.

«Oben ohne» fahren so oft es geht

Für die Reise wurden deshalb nicht nur eine Kiste mit obligatorischen Ersatzteilen, sondern auch entsprechende Zusatzstoffe eingepackt. Diese sollen verhindern, dass der Motor bei der Reise Schaden nimmt.

Damit sie auch im Auto etwas über Länder und Leute erfahren, haben Frank Piaia und seine Beifahrer ein einfaches Rezept: Sie wollen in ihrem Cabrio so oft es geht «Oben ohne» fahren.

(lh/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • bommenberrend am 24.08.2019 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Chinezen installeren ein app der alles durch zendet was man macht allso sei discreet und denke an die oligoeren und Hongkong

Die neusten Leser-Kommentare

  • bommenberrend am 24.08.2019 19:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Chinezen installeren ein app der alles durch zendet was man macht allso sei discreet und denke an die oligoeren und Hongkong