In Luxemburg

25. Januar 2019 17:01; Akt: 25.01.2019 20:32 Print

Friedensnobelpreisträger zu Gast im Palast

LUXEMBURG – Die Großherzogin hat die Friedensnobelpreisträger 2018 zu einem Forum gegen sexuelle Gewalt nach Luxemburg eingeladen.

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Großherzogin Maria Teresa, Dr. Denis Mukwege und die Anwältin Céline Bardet stellen die Initiative gegen sexuelle Gewalt vor. (Bild: Editpress/Hervé Montaigu)

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«Stand Speak Rise Up!», so heißt die Initiative der Großherzogin Maria Teresa zur Bekämpfung und Beendigung sexueller Gewalt in Krisengebieten. Sie präsentierte ihre Initiative am Freitag und startete in eine Zusammenarbeit mit der Dr. Denis Mukwege Stiftung und der NGO «We are not weapons of war».

Das Forum findet am 26. und 27. März im European Convention Center in Kirchberg statt. Viele wichtige Akteure der internationalen Gemeinschaft, hochrangige Führungskräfte internationaler Organisationen sowie Opfer von sexueller Gewalt werden an dem Forum teilnehmen.

Nobelpreisträger am Freitag zu Besuch in Luxemburg

Darüber hinaus werden drei Friedensnobelpreisträger anwesend sein: Professor Muhammad Yunus, Nadia Murad und Dr. Denis Mukwege. Murad und Mukwege erhielten 2018 den Friedensnobelpreis. Mukwege erhielt ihn für seine ärztliche Betreuung von Frauen, die Opfer sexuellen Missbrauchs in Afrika wurden. Er war an diesem Freitag auch in Luxemburg zugegen, als die Initiative im großherzoglichen Palast vorgestellt wurde.

Die Initiative nimmt die Bekämpfung eines verheerenden Phänomens in Konfliktgebieten ins Visier: die Nutzung von sexueller Gewalt als Waffe von Krieg, Terror und Unterwerfung. Frauen sind während des Krieges zwar selten an der Front, aber oft die ersten zivilen Opfer von Konflikten. Um diesen Opfern eine Stimme zu geben, werden im März etwa 40 Überlebende von sexueller Gewalt in Luxemburg zu Gast sein.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 26.01.2019 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Respect pour se médecin,faite des recherches sur internet et vous allez voir ce qu’il font avec les enfants. L’Europe ne fait pas grand chose pour stopper cette guerre de l’horreur.Ce qui intéresse l’Europe c’est le Brexit des anglais et amis Américains et entre temps l’horreur continue.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Léon am 26.01.2019 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Respect pour se médecin,faite des recherches sur internet et vous allez voir ce qu’il font avec les enfants. L’Europe ne fait pas grand chose pour stopper cette guerre de l’horreur.Ce qui intéresse l’Europe c’est le Brexit des anglais et amis Américains et entre temps l’horreur continue.