Standortförderung

28. Februar 2017 12:23; Akt: 28.02.2017 12:42 Print

Fünf Erfolgswege für Luxemburgs Wirtschaft

LUXEMBURG - Der neue «Conseil du commerce extérieur et des investissements» hat sich am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Die Auslandsvertretungen sollen bei der neuen Imagekampagne für Luxemburg als Wirtschaftsstandort unterstützend mitwirken. (Bild: Editpress)

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Der neue luxemburgische «Rat für Außenhandel und Investitionen» hat am Dienstag eine Strategie zur Standortförderung vorgestellt. In dem Gremium, das unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums steht, sind Experten aus fünf Ministerien, der Handelskammer, der Handwerkskammer, der Fedil und von Luxinnovation vertreten. Fünf Ziele wurden definiert.

Die heimischen Unternehmen sollen erleichterten Zugang zu internationalen Märkten bekommen, sowohl in der unmittelbaren Nachbarschaft als auch in vielversprechenden Nischen und sogenannten Emerging Markets mit hohem Potenzial. Die Finanzierung der Betriebe, die im Ausland tätig sind, soll verstärkt werden. Ein zweites Ziel ist es, ausländische Direktinvestitionen «gezielt und serviceorientiert» anzuziehen.

Budget von 2,5 Millionen Euro

Luxemburgs internationale Beziehungsgeflecht in der Business-Community soll durch das Mitwirken der Auslandsvertretungen weiter ausgebaut werden. «Es muss einen besseren Informationsfluss geben, die Strategie zur Förderung des Handels muss auch erklärt werden», sagt Wirtschaftsminister Étienne Schneider. In diesem Sinne soll auch das Image von Luxemburg im Ausland als attraktiver Standort für Industrie und High-Level-Business aufgeputzt werden.

«Es wird eine eigene Kommunikationsstrategie geben», erklärt Schneider. Der Außenhandelsrat bekommt ein Budget von 2,5 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt. Das Gremium soll darauf achten, dass «die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung kohärent und treffsicher» durchgeführt werden. Außerdem soll der «Mehrwert der Investitionen» analysiert werden, im Hinblick auf mögliche Umschichtungen.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

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