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Greift diejenigen an die die Tram nicht in die CFL integrieren wollten!......
18. Dezember 2018 17:46; Akt: 18.12.2018 18:00 Print

Vorwürfe des «Sozialdumping» bei Luxtram: Nico Wennmacher (FNCTTFEL), Christian Sikorski (OGBL) und Georges Merenz (FNCTTFEL, v.l.n.r.) fordern die Politik zum Handeln auf. (Bild: Editpress/François Aussems)
Neuer Wirbel bei Luxtram: Laut den Gewerkschaften OGBL und FNCTTFEL-Landesverband soll der Straßenbahnbetreiber vergangene Woche einen Mitarbeiter ohne triftigen Grund entlassen haben. Die Gewerkschaften vermuten, dass der Angestellte – Anfang 40, Vater zweier Kinder und wohnhaft in Luxemburg – aufgrund seines gewerkschaftlichen Engagements im Landesverband «kaltgestellt» werden sollte. Der Mann habe sich jedenfalls keiner groben Pflichtverletzung («faute grave») schuldig gemacht.
Bausch hält sich aus Tarifstreit herausDer Luxtram-Beschäftigte sei vor seiner Kündigung 20 Monate lang für die Erstellung von Dienstplänen für die Tram-Chauffeure zuständig gewesen. Noch vor zehn Tagen soll seine Leistung im Betrieb als «zufriedenstellend» bewertet worden sein. Die Gewerkschaften räumen allerdings ein, dass in Zusammenhang mit der Arbeitseinteilung für die diesjährige Schueberfouer (23.8.-11.9.) – einer großen Bewährungsprobe für die neue Tramlinie – Kritik an dem Mitarbeiter lautgeworden sei. Vergangene Woche musste der Mann schließlich seinen Posten räumen. Sein Gehalt bekommt er im Rahmen der Kündigungsfrist noch zwei Monate fortgezahlt. Innerhalb von 40 Tagen muss das Unternehmen zudem die Beweggründe der Entlassung bekanntgeben.
OGBL-Zentralsekretär Christian Sikorski und Landesverband-Präsident Georges Merenz sprachen zwar von einem «Einzelfall» in der Belegschaft. Dennoch fuhren die beiden Gewerkschafter bei einer Pressekonferenz am Dienstag schwere Geschütze auf. Luxtram sei eine «Gangsterbande», die vom Staat bezahlt werde und «soziale Katastrophen» anrichte, polterten die Gewerkschafter. Das Management wolle offenbar «gewerkschaftliche Arbeit im Keim ersticken», so Sikorski.
OGBL und Landesverband fordern eine Wiedereinstellung des Mitarbeiters, der vor seiner Kündigung dabei gewesen sein soll, eine Kandidatenliste für die Sozial- bzw. Betriebsratswahlen im kommenden März zusammenzustellen. Mehr als die Hälfte der rund 100 Angestellten von Luxtram sind Mitglied in einer Gewerkschaft.
Luxtram-Generaldirektor André von der Marck ist für die Gewerkschaften ein rotes Tuch. Foto: Editpress/Alain Rischard
Der Kündigungsfall belastet die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Luxtram zur Erarbeitung eines ersten Kollektivvertrags für die Beschäftigten des privaten Straßenbahnbetreibers. OGBL und Landesverband kritisieren, dass die Löhne der Straßenbahnfahrer zu niedrig seien und diese mitunter bis zu 13 Stunden am Tag für ihren Arbeitgeber verfügbar sein müssten. Mittlerweile liegt der Tarifstreit beim Schlichter. «Wenn die Schlichtung scheitert, dann wird gestreikt», drohte Sikorski am Dienstag.
Die Luxtram SA, die zu je 50 Prozent dem Staat und der Stadt Luxemburg gehört, wies die Behauptungen von OGBL und Landesverband am Dienstag als falsch zurück. «Luxtram nimmt keine Kündigungen wegen einer Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft vor», bekräftigt man in einem Communiqué. Die Entlassung des Mitarbeiters sei aus rein beruflichen Gründen erfolgt. Dass der Angestellte dabei war, eine Liste für die Sozialwahlen am 12. März zu erstellen, sei der Direktion nicht bekannt gewesen.
(Jörg Tschürtz/L'essentiel)
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Ass jo bal wéi bei amazon just dass de bausch den tram jo liebt!
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An den Bausch haelt sech nees eraus den Typ misst direkt goen Dei Leit welch um Tram schaffen doen mir leed (benotzen zwar nie den famosen Tram mais Leit koennen net dofir) Ausbeutung pur nennen ech daat
An den Bausch haelt sech nees eraus den Typ misst direkt goen Dei Leit welch um Tram schaffen doen mir leed (benotzen zwar nie den famosen Tram mais Leit koennen net dofir) Ausbeutung pur nennen ech daat
Déi die sech bei Luxtram virgestallt hun, fir do eng Plaatz ze kréien hun jo deen Ament hier Pei matgedeeelt kritt. Wann dat net passt, hätten se et jo kennen si loossen, anstatt sech duerno opzereegen........
Et gi Situatiounen do hëllt een eng Arbecht un, wann een keng huet - egal wei, (well et as besser, ewei keng Arbecht). Nodeems een ageschafft ass, kann een durchaus mei Suen froen, wann een seng Arbecht gutt genuch mecht ! Wei soll et "gratis öffentlechen Transport" ginn, wann d' Leit op der anerer Sait, net genuch verdéngen. ?!
Greift diejenigen an die die Tram nicht in die CFL integrieren wollten!......
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