Corona in Luxemburg

03. Dezember 2020 15:29; Akt: 03.12.2020 15:29 Print

Gastronomen warten weiter auf Hilfsgelder

LUXEMBURG – Über die Gesetzesentwürfe zu den neuen Coronahilfen für die Gastronomie ist bisher noch nicht abgestimmt worden. Unter den Gastronomen wächst die Unruhe.

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Restaurants und Cafés sind seit ungefähr einer Woche geschlossen. (Bild: Editpress/Julien Garroy)

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Die Restaurants und Cafés sind seit einer Woche geschlossen, aber die Betreiber können noch nicht die vom Staat vorgesehene Hilfen abrufen. Zur Unterstützung dieser Berufsgruppen sind zwei Gesetze geplant, die jedoch noch nicht verabschiedet worden sind. «Dieses Mal sind viele wirklich von der Schließung bedroht, es ist dramatisch, und wir tappen immer noch im Dunkeln, was die Hilfe betrifft», sagte Renzo Bellanima, Leiter des Delirio Culinario in der Hauptstadt. Seinen Angaben zufolge arbeite die Branche derzeit mit etwa 20 Prozent der üblichen Auslastung.

Man hätte es begrüßt, wenn über die Hilfen im gleichen Atemzug mit dem Lockdown-Gesetz abgestimmt worden wäre, erklärt Horesca-Generalsekretär François Koepp. Koepp fordert daher, dass die Abstimmung in der Chamber schnell erfolgen solle. Die zuständige Vorsitzende des Mittelstandsausschusses, Simone Beissel (DP), verweist auf das Gesetzgebungsverfahren. Das Verfahren dauere nun mal seine Zeit, betont Beissel. Der Ausschuss hat am Mittwoch über die Entwürfe beraten. Derzeit warte man noch auf die Stellungnahme des Staatsrates, diese werde für Anfang der nächsten Woche erwartet. Man hoffe, dass die Abstimmung noch vor Weihnachten erfolgen könne. Diesen Fahrplan bestätigt auch das, für den Entwurf zuständige, Mittelstandsministerium von Lex Delles (DP).

Der Gesetzentwurf sieht eine Reihe von Beihilfen für Gastronomen vor, die bis Ende März gewährt werden sollen. Darunter die Deckung der Fixkosten der betroffenen Betriebe. Dazu müssen die Betriebe allerdings ihre Einnahmen aus dem Jahr 2019 offenlegen. Wie viel Hilfen ein Betrieb bekommt, bestimmt sich nach der Größe des Unternehmens und dem Umsatz im Vergleichszeitraum 2019. Wer Einbußen von mindestens 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erleidet, bekommt Hilfe vom Staat.

(jg/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 03.12.2020 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    wann en Gesetz soll gestemmt gin waat hinnen (Politiker) an Kaarten spillt, dan geeded séier.

  • Pierre am 03.12.2020 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Ihre Einnahmen von 2019 offenlegen"... Zuerst kontrollieren dann erst die Hilfen genehmigen! Richtig! Wieviele Schwarze Schafe die sich vor dem Fiskus gedrückt haben werden so entdeckt...? Auch wenn es dauert die Regierung macht das schon richtig und die ehrlichen Geschäftsführer bekommen sicher ihre Hilfe!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Pierre am 03.12.2020 20:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    "Ihre Einnahmen von 2019 offenlegen"... Zuerst kontrollieren dann erst die Hilfen genehmigen! Richtig! Wieviele Schwarze Schafe die sich vor dem Fiskus gedrückt haben werden so entdeckt...? Auch wenn es dauert die Regierung macht das schon richtig und die ehrlichen Geschäftsführer bekommen sicher ihre Hilfe!

  • svendorca am 03.12.2020 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    wann en Gesetz soll gestemmt gin waat hinnen (Politiker) an Kaarten spillt, dan geeded séier.