Coronavirus in Luxemburg

20. November 2020 07:05; Akt: 20.11.2020 11:56 Print

Gaststätten bereiten sich auf die Schließung vor

LUXEMBURG – Die Gastronomie des Großherzogtums rechnet damit, erneut ihren Betrieb einstellen zu müssen – trotz der bisherigen Anstrengungen, die der Sektor unternommen hat.

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Die Luxemburger Gastronomie muss wohl in der kommenden Woche wieder auf den Lieferservice umstellen. (Bild: L'essentiel)

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Die Besitzer der Kneipen, Cafés und Restaurants des Großherzogtums blicken erneut einer schwierigen Zeit entgegen. Aller Voraussicht nach müssen sie ihre Betriebe in der kommenden Woche wieder schließen, um das Coronavirus einzudämmen. «Wir haben bereits damit gerechnet. Unsere Kollegen in den Nachbarländen haben schon geschlossen. Wir haben uns bisher ein wenig, wie das kleine gallische Dorf gefühlt. Aber das wird sich nun ändern», klagt Giuseppe Parrino, Besitzer des Restaurants Roma in Luxemburg-Stadt. Wie er sagt, bereitet er sich und sein Lokal bereits seit drei Wochen auf einen neuen Shutdown vor.

«Das ist natürlich ein harter Schlag für uns alle. Insbesondere, weil die meisten von und die Hygieneauflagen sehr akribisch umgesetzt haben», sagt die Inhaberin des Grand Cafés an der Place d'Armes. In der Differdinger Schräinerei, rechnet der Besitzer, Philippe Bernard, damit, dass seine Gaststätte am Mittwoch schließen muss, «sobald das Gesetz in Kraft tritt». Martine Wagner, die Leiterin des Café Vis-à-Vis, tut sich schwer, mit den neuen Restriktionen: «Die Gastronomie hat sehr viel Mühe, Fleiß und Geld investiert, um die Sicherheit der Gäste gewährleisten zu können. Das ist jetzt alles umsonst gewesen.»

Vielen Gastwirten bleibt wohl nur, einen Lieferservice und ihre Gerichte zum Abholen anzubieten. «Damit verdienen wir kein Geld. Es geht dabei darum, mit unseren Kunden in Kontakt zu bleiben», erklärt Giuseppe Parrino und hofft mit den deutlich niedrigeren Einnahmen wenigstens seine Miete und die übrigen Fixkosten stemmen zu können.

(Noémie Koppe/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Meinung am 20.11.2020 08:49 Report Diesen Beitrag melden

    Kann der Regierung nur raten, dass dies kein guter Weg wäre. Falls diese Bereiche wirklich Herde von Corona Verbreitung sein sollten, dann sollte man dies mal auf den Tisch legen, falls eine Untersuchung in diesem Bereich gemacht wurde und mit wieviel Fällen. Das Tracing müsste dies ja ermöglichen. Gehe selbst 3x die Woche essen und bin seit Monaten von Corona verschont geblieben, dabei 6x mal getestet. Restaurants?, alles andere kann man mal kritisch sehen, halt wenn zu viel Alcool fliest, aber das ist halt auch das Problem bei privaten Kontakten.

  • Nikki am 20.11.2020 07:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Et as schued Gastronimie wor Majoriteit wu sech un Regelen gehaalen huet an sie sin alt erem dei eicht dei gestroft gin..

  • Romain Goergen am 20.11.2020 09:22 Report Diesen Beitrag melden

    Eng Fro : Weess iwerhaapt een wievill Leit sech am Restaurant oder am Bistrot infiziert hun am Vergleich zur Gesamtzuel? Ech menge net. Wann der neischt wesst fannen ech et absolut net richteg deene Leit hir Existenz ze zerstieren.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Nulles am 23.11.2020 09:36 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Tests = keine Pandemie. Luxemburg hat sich in eine Sackgasse begeben. Wir sprechen von Infektionen aber weder ist der PCR je validiert worden, noch heisst ein postives Testergebnis dass mam eine Infektion hat. Würde mich fragen wenn Frau Lenert, endlich ihr Schweigen brechen wird und uns sagt was der ct-Wert dieser Tests ist. Aber eher glaube ich dass die Wirtschaft zu Grunde geht, als dass sie dies öffentlich machen würde. In diesem Sinne Gute Nacht.

  • Gelhausen Christian am 22.11.2020 23:14 Report Diesen Beitrag melden

    Morgens,in überfüllten Bussen und Zügen,aus Frankreich, und Duetschland!!! Wo liegt da der Zweck des Abstandes,für dem Bürger den besten Schutz zu bieten......In einen Caffee stecken sich keine Leute an,un wenn,liegt da ein Zettel mit den Adressen die man nachverfolgen kann ,was im Bus ,und Zug unmöglich ist..

  • Redaktion ist nicht mehr ernst zu nehmen am 21.11.2020 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch antippen, um über die Corona-Orgie informiert zu sein.

  • lucia am 20.11.2020 22:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Waat en Gejeimers

  • Nemesis am 20.11.2020 16:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Awer am Bus kennen mer wei Sardinnen gequëtscht fueren